Rat und Stadtbezirksräte
18.04.2016 - 3.2 Verwaltung
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2
- Datum:
- Mo., 18.04.2016
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Es liegen keine schriftlichen Mitteilungen der Verwaltung vor.
Herr Bezirksbürgermeister Gille unterbricht im Einvernehmen mit dem Stadtbezirksrat die Sitzung, um den anwesenden Verwaltungsmitarbeitern, Frau Becker und Herrn Rüscher vom Fachbereich Soziales und Gesundheit sowie Frau Springhorn vom Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement das städtische Konzept zur geplanten Flüchtlingsunterbringung in Hondelage vorzustellen.
Es wird berichtet, dass es sich bei dem Standort Ackerweg in Hondelage um einen der 16 vom Rat festgelegten Staandorte handelt.
Der Bau soll in zweigeschossiger Modulbauweise in Holz und Stahlkonstruktion vorgenommen werden. Die Aussenmaße betragen rund 39 x 39 Meter. Geplant wird für 80 Anwohner in 2-, 4-, und 6-Personen-Einheiten. Die 4 Häuser sind um einen offenen Innenhof geplant. Dazu gehört eine kleine Verwaltungseinheit für den Hausmeister, Sozialarbeiter und Wach- und Schließdienst.
Geplanter Baubeginn ist Juli 2016, die Bezugsfertigkeit ist für das Frühjahr 2017 vorgesehen. Eine Ausschreibung soll zeitnah erfolgen.
Die Nutzungsdauer ist für 25 – 30 Jahre geplant. Eine Nachnutzung könnte durch studentisches Wohnen, Wohnungssuchende oder Familien mit geringen Einkommen, im Bereich des soialen Wohnungsbaus geschehen. Die Zahl der Anwohner würde sich dann in etwa halbieren.
Im März diesen Jahres wurde vom Rat das Integrationskonzept für Flüchtlinge beschlossen.
Das heißt, die Flüchtlinge sollen sowohl von der Stadt (Sprachkurse) aber auch im Ort selbst Angebote wahrnehmen können (Sportverein, Freiwillige Feuerwehr, Basrtelkurse etc.). Das heißt, dass Integration vor Ort durch Begleitung von Ehrenamtlichen ermöglicht werden soll.
Herr Rüscher vom Fachbereich Soziales wird sich in dieser Sache zu gegebener Zeit an die örtlichen Institutionen und Vereine wenden, um diese unterstützend zu begleiten.
Zum Abschluss werden Fragen der Bezirksratsmitglieder und der rund 100 anwesenden Bürger und Bürgerinnen beantwortet.
