Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

18.10.2016 - 8 Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift "Geor...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Nach Aufruf des Tagesordnungspunktes unterbricht Herr Bezirksbürgermeister Dölz die Sitzung um 20:05 Uhr, um wunschgemäß Herrn Prof. Fuchs vom Georg-Eckert-Institut die Möglichkeit zu geben, einige grundsätzliche Informationen mittels einer PowerPoint-Präsentation zum Georg-Eckert-Institut darzustellen und die Notwendigkeit des Anbaues aus seiner Sicht zu begründen. Herr Prof. Fuchs skizziert zunächst die Historie des Georg-Eckert-Instituts und stellt dann in groben Zügen die Planung vor. Er appelliert an den Stadtbezirksrat, die Bauplanungen konstruktiv zu begleiten.

 

Um 20:15 Uhr erfolgt der Wiedereintritt in die Sitzung.

 

Nachfolgend erläutert Frau Schäfer vom Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz summarisch die in der Beschlussvorlage dargestellten Fakten. Frau Sewella erkundigt sich, ob eine Inanspruchnahme von denkmalgeschützten Parkteilen vorgesehen ist. Hierzu erwidert der ebenfalls anwesende Leiter des Referates Stadtbild und Denkmalpflege, Herr Hornung, dass der geplante Neubau keine denkmalgeschützten Flächen verletzt. Er ordnet sich dem klassizistischen Villengebäude unter. Die Andockung erfolgt über einen gläsernen Steg. Auf Nachfrage erklärt Herr Hornung, dass die Wallring-Satzung hier keine Anwendung findet. Herr Hillger spricht sich dafür aus, dass s. E. die sehr schlichte Gestaltung eine Nachjustierung erforderlich macht. Herr Hornung plädiert für die Beibehaltung der modernen Architektur, die sich - wie bereits erwähnt - dem prägenden Villenbau unterordnet. Die Villa entfaltet die volle gestalterische Kraft zur Celler Straße. Eine Überstrahlung des Bestandsgebäudes ist nicht beabsichtigt. Herr Glaser äert Gefallen an der vorgestellten Planung und signalisiert die Zustimmung der CDU-Fraktion. Auf Nachfrage erklärt Frau Schäfer, dass die Festsetzung des Oker-Wanderweges durch Planzeichen erfolgen soll. Der Oker-Wanderweg soll der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, allerdings ist beabsichtigt, das Gelände des Georg-Eckert-Instituts entsprechend zu schätzen, damit dort keine Spaziergänger Zutritt haben. Der Bezirksrat fordert Garantien zur Errichtung und Widmung des Oker-Wanderweges. Herr Warnecke weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle Grundlagen geschaffen werden, um den Wanderweg tatsächlich zu realisieren. Die bereits thematisierte Abgrenzung der privaten und öffentlichen Grünflächen erfolgt auf einem niedrigen Niveau.

Einige Bezirksratsmitglieder erkundigen sich, wo die Stadtbahntrasse hinführen würde, wenn diese an dieser Stelle tatsächlich umgesetzt werden würde. Außerdem wird nachgefragt, ob die Freisestraße mit separaten Fahrradstreifen geplant ist. Eine Antwort wird für das Protokoll zugesagt. Diese lautet wie folgt: Sollte der grundsatzbeschluss der Politik zum Stadtbahnausbaukonzept so gefällt werden, dass die Stadtbahntrasse durch die Freisestraße geführt werden soll, würde die Trasse von der Freisestraße weiter über Rudolfstraße, Hildesheimer Straße in Richtung Lehndorf führen. Die Aufteilung des Straßenquerschnitts müsste dann geklärt werden.

 

Reduzieren

 

Beschluss:

 

„1.Das bisher als Vorhabenbezogener Bebauungsplan gemäß § 12 des Bau-gesetzbuches (BauGB) geführte Aufstellungsverfahren wird mit der öffentlichen Auslegung als Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift im Normalverfahren fortgeführt.

 

2.Dem Entwurf des Bebauungsplanes mit örtlicher Bauvorschrift „Georg-Eckert-Institut,               Celler Straße", AP 24, sowie der Begründung wird zugestimmt. Die Entwürfe sind               gemäß § 3 (2) (BauGB) öffentlich auszulegen."

 

 

Reduzieren

Abstimmungsergebnis:

 

16   dafür2   Enthaltungen0   dagegen

Reduzieren

Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise