Rat und Stadtbezirksräte
20.12.2016 - 3.4 Um- und Ausbau der Hauptfeuerwache Braunschweig...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.4
- Sitzung:
-
Sitzung des Bauausschusses
- Gremium:
- Bauausschuss
- Datum:
- Di., 20.12.2016
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 65 Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Stadtbaurat Leuer führt einleitend zur Entwicklung des Projekts aus und erläutert insbesondere die Kosten.
Frau Springhorn stellt das Bauvorhaben anhand von Plänen vor und beantwortet Fragen der Ausschussmitglieder. Es sei insbesondere zu berücksichtigen, dass es sich bislang um eine Vorplanung handele, die konkreten Details werden Gegenstand der anschließenden Ausführungsplanung.
Herr Benscheidt erläutert die künftigen Zugangsmöglichkeiten im Kontext des Ringgleis-Projekts.
Ratsherr Manlik spricht die Entwicklung ausgehend vom Konzept einer gemeinsamen Leitstelle mit der Polizei hin zum vorliegenden Stand, die Mehrkosten im Zuge der Umplanung sowie Problematiken im Zusammenhang mit dem jetzigen Standort an.
Die Ausschussmitglieder erörtern verschiedene Aspekte der Vorhabens betreffend dessen funktionaler und technischer Ausstattung, des Standorts sowie der Verkehrsführung.
Ratsherr Sommerfeld erklärt, dass es in der Gesamtschau unter den gegebenen Möglichkeiten richtig erscheine, wie vorgesehen zu verfahren, und bittet, das Vorhaben nunmehr zügig in die Umsetzung zu bringen sowie anschließend die Hauptwache in Angriff zu nehmen.
Ratsherr Köster verweist bzgl. der grundsätzlichen Festlegungen auf den Feuerwehrbedarfsplan, der in Kürze vorgestellt werden solle. Die Kostenentwicklung sei nachvollziehbar dargestellt.
Stadtbaurat Leuer erklärt, dass die Standortfrage und mögliche Alternativen intensiv geprüft worden seien und weist darauf hin, dass diesbzgl. zunächst der Feuerwehrausschuss als betreffender Fachausschuss sowie die Feuerwehr selbst maßgeblich seien. Mit dem gewählten Standort und der künftigen räumlichen Nähe der einzelnen Feuerwehrbereiche seien insbesondere auch Synergieeffekte zu erwarten. Das Projekt solle zügig umgesetzt werden. Die beteiligten Partner für die Leitstelle seien an die diesbzgl. gemeinsame Finanzierung gebunden und über die Kostenentwicklung informiert; die anteiligen Kosten für die Feuerwehr-Verwaltung seien hiervon jedoch nicht umfasst.
Frau Springhorn beantwortet Fragen der Ausschussmitglieder zum weiteren Vorgehen in Bezug auf die Hauptwache, den dortigen Interimsmaßnahmen, der Alternativtechnik der Leitstelle sowie dem vorgesehenen Kühl- und Lüftungssystem.
Ratsfrau Johannes und Ratsfrau Schütze weisen vor dem Hintergrund der Errichtung eines Neubaus sowie der Bedeutung und Größenordnung des Projekts auf die zwingende Einhaltung der Temperatur-Grenzwerte und Schaffung guter Arbeitsbedingungen für die Feuerwehr hin. Stadtbaurat Leuer erläutert, dass das vorgesehene Kühlsystem gegen eine konventionelle Klimaanlage abgewogen worden sei und als Ergebnis des Investitionssteuerungsverfahrens als Kompromiss für die weitere Planung vorgeschlagen werde.
