Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

07.09.2017 - 7.2 Bericht zur Umsetzung der Altenhilfeplanung 2016

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Maliske stellt den Bericht zur Altenhilfeplanung vor. Sie gibt zu Bedenken, dass die Arbeit immer nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen erbracht werden könne.

 

Ratsfrau Schütze erklärt dazu, dass ihrer Einschätzung zufolge zu geringe Mittel für die Arbeit des Seniorenbüros zur Verfügung stünden. Sie bemängelt, dass trotz entsprechender Planungen im Jahr 2009 noch kein Treffpunkt im Süden der Stadt existiert. Sie findet es jedoch gut, dass die Bedarfe im jeweiligen Stadtteil ermittelt und definiert werden.

 

Ratsfrau Ohnesorge vermisst in dem Bericht Fakten. Sie sieht es zudem kritisch, dass die Entscheidung, welche Wichtigkeit der Altenhilfeplanung im jeweiligen Bezirk zugemessen wird, den Bezirksbürgermeistern überlassen sei. Die Verwaltung müsse dies mehr in die Hand nehmen. Sie wundert sich, warum in dem Bericht von 6 Bereichen besprochen wird, da es deutlich mehr Stadtbezirke gebe. Ihrer Einschätzung nach sei zudem nach 10 Jahren Altenhilfeplanung nur sehr wenig passiert.

 

Frau Dr. Hanke erläutert, dass nicht mehr Haushaltsmittel für die Arbeit des Seniorenbüros zur Verfügung stehen, lobt jedoch die engagierte Arbeit die dort stattfindet.

 

Frau Maliske erklärt, dass dieser dritte Teil der Braunschweiger Altenhilfeplanung auf den ersten beiden Teilen aufbaue. Von den im zweiten Teil im Jahr 1989 beschlossenen Maßnahmen wurde bereits alles entsprechend umgesetzt, bis auf die Schaffung einer ambulanten Ergotherapie. Die bereits umgesetzten Maßnahmen, wie zum Beispiel der Aufbau der Nachbarschaftshilfen, seien nicht aufgeführt wurden. Man habe nun in diesem dritten Teil die Arbeit anders angelegt und sei dazu übergegangen, weitere Planungen und Umsetzungen stärker an den Bedarfen im einzelnen Quartier zu orientieren. In jedem Stadtbezirksrat sei ein entsprechender Bericht erfolgt. Bei der Stadtteilanalyse wurden nicht die Stadtbezirke als Grundlage angesetzt, sondern Planungsbereiche, daher sei nur von 6 Bereichen die Rede. Stadtweit übergreifende Themen würden weiterhin durch das Seniorenbüro bearbeitet.

 

Ratsfrau Wilimzig-Wilke berichtet, dass sie im Stadtbezirksrat positive Erfahrungen mit der Vorgehensweise gemacht habe und bedankt sich beim Seniorenbüro für die Arbeit.

 

Ratsfrau Mundlos schließt sich dem Dank an das Seniorenbüro und Frau Maliske an. Sie merkt jedoch auch an, dass es weiterhin viel zu tun gebe und findet es positiv, hierbei die einzelnen Quartiere einzubinden. Sie fragt nach, wann die letzte Sitzung des Arbeitskreises für seniorengerechtes Wohnen in Wenden-Thune-Harxbüttel stattgefunden habe.

 

Frau Maliske berichtet, dass dieses Treffen schon eine Weile her sei, dass es jedoch in Kürze die nächste Sitzung geben werde.

 

Ratsfrau Johannes fragt, inwieweit das Bündnis für Wohnen einbezogen werde.

 

Frau Maliske erläutert, dass dauerhaft die Ziele und Maßnahmen der Seniorenarbeit in den Sitzungen eingebracht und Handlungsbedarfe deutlich gemacht werden.

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise