Rat und Stadtbezirksräte
19.10.2017 - 5 Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Do., 19.10.2017
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Frau Streit macht nähere Ausführungen zur Mitteilung sowie dem Maßnahmenkatalog zur Qualitätsverbesserung in Kindertagesstätten (TOP 3.1) .
Frau Dr. Flake betont, dass es sich lediglich um eine Mitteilung handelt, die als Grundlage für die Verwaltung zur Vorbereitung einer oder mehrerer Beschlussvorlage/n zur konkreten Umsetzung von Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung dienen wird. Zu den in der Mitteilung vorgeschlagenen Maßnahmen A – Empfehlungen der AG gem. Paragraph 78 SGB VIII-Kita, B – Schließzeiten und Ausweitung der Öffnungszeiten und C – Aktionspauschale schließt sich eine ausführliche Debatte an.
Wie von dem Antrag zu TOP 4.2 umfasst wird die Verwaltung hinsichtlich der Maßnahmen zu A u.a. mit der Erarbeitung eines Konzeptes zum Einsatz von Erzieherinnen und Erziehern als Zweitkräfte in Kindertagesstätten und der Vorlage dieses Konzeptes im Jahr 2018 beauftragt. Dem Verwaltungsvorschlag zur Verwendung der Mehreinnahmen u.a. für eine Dynamisierung von Personalkosten widerspricht Frau Dr. Flake und bittet dies bei Vorbereitung eines Beschlussvorschlages zu berücksichtigen.
Die Anträge zu TOP 4.3 und 4.3.1 befassen sich mit der Erweiterung der Öffnungs- und Betreuungszeiten in Kindertagesstätten. Diesbezüglich wird die Verwaltung mit der Erstellung eines Konzeptes zur Ausweitung der Öffnungszeiten beauftragt. Frau Keller begrüßt die Planungen zu Pilotprojekten zur Verringerung bzw. Abschaffung von Schließzeiten während der Sommerferien und zur Ausweitung von Öffnungszeiten und befürwortet eine zeitnahe Umsetzung.
Herr Höhns schlägt vor den Punkt C nicht als Aktionspauschale, sondern als Budget für kleinere Zuschüsse zu betiteln. Zur konkreten Ausgestaltung hält er es für sinnvoll, den Betrag in einem Probejahr an die Einrichtungen pauschal auszuschütten und dieses Verfahren im Anschluss zu evaluieren. Dieser Vorschlag findet Zustimmung im Ausschuss. Frau Dr. Hanke sagt einen Beschlussvorschlag zur nächsten Jugendhilfeausschusssitzung zu.
