Rat und Stadtbezirksräte
05.12.2017 - 3.1 Sachstand zur Organisationsuntersuchung des Fac...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Bauausschusses
- Gremium:
- Bauausschuss
- Datum:
- Di., 05.12.2017
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Ratsherr Köster begrüßt zu diesem TOP Herrn Stadtrat Ruppert, den Fachbereichsleiter Zentrale Dienste Herrn Sack sowie Herrn Lock von der BSL Managementberatung GmbH.
Stadtrat Ruppert führt einleitend zum laufenden Verfahren der Organisationsuntersuchung der Grundstücks- und Gebäudewirtschaft der Stadt Braunschweig aus.
Der künftige Personalbedarf werde zurzeit noch analysiert und abgestimmt; nach derzeitigem Stand werde von einer Größenordnung von 38 zusätzlichen Stellen ausgegangen. Die konkreten Zahlen werden zu den Gremienberatungen im Januar vorgelegt und noch in die Haushaltsberatungen eingebracht.
Herr Lock berichtet zu den Einzelheiten der Untersuchung und stellt den aktuellen Zwischenstand anhand einer Präsentation dar. Die Präsentation ist als Anlage beigefügt.
Stadtbaurat Leuer geht auf die geplanten organisatorischen Änderungen im Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement ein und stellt das vorgesehene neue Organigramm vor. Den Mitarbeitern sei dieses - neben dem regulären kontinuierlichen Informationsprozess - am vergangenen Freitag in einer gesonderten Veranstaltung vorgestellt worden; die Reaktionen seien gut und konstruktiv gewesen.
Ratsherr Köster dankt im Namen der CDU-Fraktion allen Beteiligten für die Durchführung und das Sich-Einlassen auf die Organisationsuntersuchung. In Bezug auf die Steigerung der Investitionssummen seien die Voraussetzungen Finanzmittel, Personal und Auftragnehmer/Markt zu berücksichtigen.
Auf Nachfrage von Ratsherrn Köster erläutert Stadtbaurat Leuer, dass die Problematik des "Flaschenhalses" durch die organisatorischen Veränderungen und den neuen Stellen-Zuschnitt einschließlich der Führungsstruktur vermieden werde.
Ratsherr Sommerfeld zeigt sich zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen der Organisationsuntersuchung. Ziel sei eine Verbesserung des Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement und diesen in die Lage zu versetzen, die an ihn gestellten Aufgaben gut erfüllen zu können. Er führt zu den Aufgabenzuwächsen, der Aufgabenvielfalt und den Personalüberlegungen der Vergangenheit aus.
Auf Nachfrage von Ratsherrn Sommerfeld bestätigt Stadtrat Ruppert, dass die Verwaltung den ermittelten Personalbedarf im Rahmen der Ansatzveränderungen noch in die Haushaltsberatungen einbringen werde. Das Thema Stadthalle befinde sich mitten im laufenden Prozess und sei daher noch nicht berücksichtigt, werde zu gegebener Zeit jedoch in die Gesamtbetrachtung einbezogen.
Ratsherr Lehmann spricht die Problematik der Stellenbesetzung an. Qualifiziertes Fachpersonal sei auf dem Markt kaum verfügbar; insbesondere im Baubereich bestehe eine hohe Nachfrage.
Ratsherr Rosenbaum fragt nach der Rückführung und Wiedereingliederung des Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement in die Gesamtverwaltung.
Ratsherr Kühn äußert Anerkennung für die im Rahmen der Organisationsuntersuchung geleistete Arbeit. Die Organisationsuntersuchung sei aus seiner Sicht der richtige Weg, das hohe Investitionsvolumen und die umfangreichen Haushaltsreste in den Griff zu bekommen. Er fragt nach der geplanten zeitlichen Umsetzung in Bezug auf den neuen organisatorischen Aufbau, die Personalbeschaffung und den Abbau der Haushaltsreste.
Ratsfrau Jalyschko dankt allen Beteiligten für die Organisationsuntersuchung und fragt nach dem weiteren Verfahren und zeitlichen Ablauf.
Stadtrat Ruppert bestätigt die Schwierigkeiten der Personalfindung sowie die begrenzten Kapazitäten des Marktes zur Abarbeitung der Aufträge. Eine detaillierte Umsetzungsplanung liege noch nicht vor, da sich der Gesamtprozess noch in der Entwicklung befinde. Dies treffe ebenso auf die Rückführung der Sonderrechnung des Fachbereichs Hochbau und Gebäudemanagement bzw. dessen IT-mäßige Wiedereingliederung etc. zu. Vorrangig sei zunächst die Umsetzung der im Haushaltsplan abgebildeten politischen Aufträge. Der Gesamtprozess werde eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen und nach und nach erfolgen; es werde von kontinuierlich fortlaufenden Verbesserungen ausgegangen.
Stadtbaurat Leuer bekräftigt, dass es sich um einen sukzessiven Prozess handele, der alle Beteiligten auch weiterhin stark fordern werde. Insbesondere das Jahr 2018 werde eine Übergangszeit darstellen, in der die neuen Strukturen zu etablieren und Aufgaben und Projekte neu zuzuordnen bzw. ggf. noch teamübergreifend abzuwickeln seien.
Anlagen
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(wie Dokument)
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463,6 kB
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