Rat und Stadtbezirksräte
31.08.2017 - 7 Gasumstellung in Braunschweig
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7
- Datum:
- Do., 31.08.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Herr Winter und Frau Dubray von BS|Netz stellen die Gasumstellung in Braunschweig vor.
Herr Winter erläutert, dass aufgrund des Gaswechsels von L-Gas zu H-Gas sämtliche Gasgeräte in Braunschweig (ca. 70.000 Geräte) umgestellt werden müssen. Die Umstellung in der gesamten Bundesrepublik soll bis zum Jahr 2030 abgeschlossen sein.
Frau Dubray als zuständige Projektleiterin erläutert die Details zu der Gasumstellung in Braunschweig und verweist auf die verteilten Flyer. Die Gasumstellung erfolgt in drei Etappen.
Zuerst erfolgt eine Erhebung der Geräte. Dafür wird ein Terminanschreiben versandt (mit persönlicher Identifikationsnummer). An dem Termin wird der Techniker (mit Betriebsausweis und Logo von BS|Netz) das Gerät erfassen und klären, welches Austauschmaterial beschafft werden muss. In Broitzem wird die Erhebung aktuell starten.
Danach erfolgt die Anpassung der Geräte im Jahr 2019 und endet im Jahr 2021. Auch hier erfolgt wieder ein Anschreiben von BS|Netz mit Terminvorschlag zum Einbau der notwendigen Teile durch einen Techniker.
Nach der Erhebung und nach der Anpassung überprüfen unabhängige Experten stichprobenartig die Qualität der Technikerarbeiten.
Anschließend werden Fragen im Stadtbezirksrat beantwortet. Insbesondere wird von Herrn Höttcher gefragt, ob man auch die Schornsteinfeger mit einbinden kann. Frau Dubray erläutert, dass das nicht möglich ist, da der Fachtechniker gezielt geschult wird. Auf Nachfrage von Herrn Dobberphul teilt Frau Dubray mit, dass gegenwärtig die Gasumstellung in Timmerlah und Lamme startet, danach kommen Stiddien und Broitzem an die Reihe, anschließend Geitelde und Stöckheim. Herr Mahler fragt, was passiert, wenn es aufgrund der Umstellung der Gasgeräte zu Problemen mit den Geräten kommt. Frau Dubray informiert, dass davon auszugehen ist, dass unter 1% der Geräte Probleme verursachen könnten. Das sind Geräte, die älter als dreißig Jahre sind.
Die Sitzung wird einvernehmlich von 19:25 Uhr bis 19:30 Uhr für Einwohnerfragen unterbrochen. Hierbei wird insbesondere die Kostenfrage gestellt. Frau Dubray erläutert, dass keine Extra-Kosten für die Kunden entstehen, die Kosten sind nämlich bereits durch eine Umlage i.H.v. 2 € jährlich pro Kunde finanziert.
