Rat und Stadtbezirksräte
13.09.2017 - 5 Abbau von Telefonzellen im Braunschweiger Stadt...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leppa
- Datum:
- Mi., 13.09.2017
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:30
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- DEZERNAT VI - Wirtschaftsdezernat
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Für die Telekom ist Herr Penstorf anwesend und bedankt sich für die Möglichkeit, im Kreis der Bezirksratsmitglieder Stellung zur Vorlage zu beziehen. Er führt aus, dass es sich bei der Jasperallee 63 um einen Standort mit einem gelben Telefonhäuschen (Münztelefon) handelt. Diese Form der Telefoneinrichtungen gehört der Vergangenheit an. Es wird in jedem Fall einen Rückbau geben, sofern der Stadtbezirksrat dem vollständigen Abbau nicht zustimmt. Im Fall eines Rückbaus bleibt ein sogenanntes Basisgerät übrig. Herr Penstorf zeigt hierzu eine Fotografie. Auch in der Wilhelm-Bode-Straße steht ein gelbes Häuschen. Der Umsatz hier betrug im Mittelwert 3,70 Euro. Der allgemeine Bedarf für einen wirtschaftlichen Betrieb liegt bei 50 Euro. Herr Penstorf stellt heraus, dass Basistelefone keine Notruftelefone sind, obwohl sie über eine entsprechende Funktion verfügen.
Frau Jalyschko regt an, zwar dem Abbau der Technik, nicht jedoch dem der eigentlichen Telefonhäuschen zuzustimmen. Ihrer Auffassung nach können sich dort idealtypisch offene Bücherschränke konzipieren lassen. Herr Penstorf führt dazu aus, dass eine Vorortüberlassung nicht möglich ist, da die Telekom hier eine Produkthaftung hat. Die Zellen werden abgebaut und nach Sachsen-Anhalt transportiert. Von dort aus werden bestimmte Zellentypen veräußert, die gelben Häuschen gehören nach Auskunft von Herrn Penstorf nicht mehr dazu, da es keine Ersatzteile mehr auf dem Markt gibt. Herr Reinecke bedauert durch den Abbau der gelben Telefonzellen einen Verlust an Kommunikations- und bezirklicher Kultur. Herr Loeben plädiert für eine Aufrechterhaltung der Grundversorgung. Vier bis fünf Basistelefone sollten im Stadtbezirk Östliches Ringgebiet verbleiben. Dies auch, um Notrufe zu gewährleisten gerade in solchen Bereichen, die schwer einsehbar bzw. latent gefährlich sind. Herr Penstorf stellt nochmals heraus, dass der Notruf nicht die Sache der Telekom ist. Mit dem Basisgerät ist die Anwahl von 110 jedoch jederzeit möglich. Frau Hahn spricht sich dafür aus, ein Telefon auf der Jasperallee zu erhalten. Herr Jordan stellt die drei Telefonstandorte getrennt zur Abstimmung.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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28,8 kB
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