Rat und Stadtbezirksräte
02.03.2018 - 3 Kurzvortrag der KEP-Koordinatorin der Stadt Düs...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Datum:
- Fr., 02.03.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Der Ausschussvorsitzende begrüßt Frau Bielicky.
Frau Dr. Hesse führt in den Kurzvortrag zur Kulturentwicklungsplanung ein: Erste Anstrengungen, einen Kulturentwicklungsplan (KEP) für die Stadt Braunschweig zu entwickeln, habe es bereits in 2002 im Zuge der Bewerbung der Stadt um den Titel „Kulturhauptstadt Europas" gegeben. Diese hätten jedoch nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Um das Thema zwischenzeitlich weiterzuverfolgen, seien mehrere Referenten zu dem Thema (Prof. Scheytt und zuletzt Dr. Föhl) in den Ausschuss eingeladen worden.
In den Jahren 2013/2014 seien dann zunächst die Bemühungen um die Entwicklung eines Entwicklungskonzeptes Soziokultur prioritär verfolgt worden.
Mit dem heutigen Vortrag solle der Entstehungsprozess für einen KEP für die Stadt Braunschweig wiederaufgenommen werden.
Frau Bielicky stellt in ihrem Kurzvortrag die Vorgehensweise der Landeshauptstadt Düsseldorf bei der Erarbeitung eines KEP vor. Zusammengefasst ergeben sich hier die folgenden Erkenntnisse:
Allgemeines:
- Es wurde eine externe Agentur zur Erarbeitung des KEP beauftragt.
- Ziel sei es gewesen, Kunst und Kultur in die breite Öffentlichkeit zu bringen.
- Die Erarbeitung des KEP habe vom Grundsatzbeschluss bis zum Abschlussbericht ca. 3 Jahre gedauert.
- Der KEP sollte der Förderung von Dialog und Austausch der Politik wie auch den Bürgern dienen.
Vorgehen:
- Beginn mit einem offenen Verfahren (Stellen von offenen Fragen)
- externe Prozessbegleitung
- Einrichtung einer KEP-Koordinationsstelle
- Einrichtung einer Arbeitsgruppe im Kulturamt
- Einrichtung eines KEP-Beirates (TN: freie Kulturszene, Verwaltung, Tourismus, Wirtschaft)
- Moderierte Workshops
- Kommunikation und transparente Darstellung des KEP-Prozesses als wichtiger Aspekt des KEP-Prozesses
Frau Bielicky schließt ihren Vortrag damit ab, dass ein gemeinsamer Wille von Politik und Verwaltung wichtig sei, eine Veränderung anzugehen. Dies bedeute auch die entsprechende Bereitstellung von finanziellen Ressourcen.
Nachfragen der Ausschussmitglieder werden durch Frau Bielicky beantwortet.
Frau Dr. Hesse teilt auf Nachfrage mit, dass mit dem heutigen Vortrag die Thematik KEP wiederaufgenommen werde und Szenarien entwickelt würden, wie die KEP-Planung in Braunschweig verlaufen könne. Sie avisiert in einer der nächsten Sitzungen einen Vorschlag für ein Modell zur Entwicklung eines KEPs in Braunschweig. Hinsichtlich der Finanzierung teilt Frau Dr. Hesse mit, dass der KEP gemeinsam von Verwaltung und Politik geplant werde, so dass allen Beteiligten die finanziellen Auswirkungen klar sein müssten.
