Rat und Stadtbezirksräte
26.10.2018 - 32.2 Mündliche Anfrage: US-Armee-Hubschrauber auf de...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 32.2
- Gremium:
- Finanz- und Personalausschuss
- Datum:
- Fr., 26.10.2018
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 8:45
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Mit Verweis auf einen Bericht der Braunschweiger Zeitung vom 18. Oktober 2018 über die Nutzung des Flughafens für ein Auftankmanöver von Kampf- und Transporthubschraubern der US-Armee am 17. Oktober 2018 stellt Ratsherr Rosenbaum folgende Fragen:
1.Wer hat davon gewußt, wer hat das genehmigt?
2.Die Nutzung des Flughafens unterliegt Maßgaben und Genehmigungen für Zivil-Flughäfen bzw. Vorgaben als „Forschungsflughafen“; welche Bereiche berechtigten zu dem Manöver?
3.Warum wurden die Gremien nicht informiert?
Erster Stadtrat Geiger berichtet, dass die Geschäftsführung der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH um Auskunft gebeten worden sei und hierzu folgendes mitgeteilt habe:
Es habe sich insgesamt um 8 Hubschrauber (6 Apache-Helikopter und 2 Chinook Helikopter) der US Air Force gehandelt. Die Hubschrauber seien zu einem Manöver von Ansbach nach Kopenhagen geflogen.
Der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg als Verkehrsflughafen müsse alle Verkehrsarten abfertigen. Eine Genehmigung oder eine Gremieninformation (Aufsichtsrat der Gesellschaft oder städtische Ratsgremien) sei nicht notwendig. Zudem habe es sich um keinen Militäreinsatz gehandelt.
Die Flüge seien vom Headquarter der US Air Force in Ansbach vorher bei dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg angemeldet worden. Der Aufenthalt hier habe rein der Betankung der Helikopter gedient.
Es sei angedacht, dass die Helikopter auf dem Rückflug nach Ansbach erneut zum Auftanken auf dem Flughafen Braunschweig-Wolfsburg landen. Details seien jedoch noch nicht bekannt.
