Rat und Stadtbezirksräte
31.01.2018 - 11 Planung und Ausbau der Zimmerstraße-Ost
Grunddaten
- TOP:
- Ö 11
- Datum:
- Mi., 31.01.2018
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Für die Fachverwaltung anwesend sind Frau Schmidt und Herr Ruske. Frau Schmidt stellt anhand eines ausgehängten farbigen Planes die vorgesehene Sanierung der Zimmerstraße-Ost vor. Auf Nachfragen von Bezirksratsmitgliedern teilt sie mit, dass von bislang 50 Einstellplätzen für Pkw 43 verbleiben. Diese Reduzierung ist der Größe der Baumscheiben geschuldet. Herr Strohbach regt an, Fahrradständer nah an die Baumscheiben zu bringen. Hierzu teilt Frau Schmidt mit, dass die Baumscheiben nicht begehbar sein sollen; Betreten würde dem einzelnen Baum Vitalität entziehen.
Einige Bezirksratsmitglieder befürchten, dass die frisch sanierte Straße durch den Baustellenverkehr zum Langen Kamp hin beschädigt werden könnte. Hierzu teilt Frau Schmidt mit, dass sich die Straße nicht als Zufahrt anbietet, weil der Lange Kamp durch zwei größere und somit besser befahrbare Straßen angebunden ist.
Auf die Anregung hin, in der Zimmerstraße einen verkehrsberuhigten Bereich zu schaffen, teilen die Vertreter der Fachverwaltung mit, dass sich damit die Parkplatzbilanz weiter verschlechtern würde. Die Anregung von Herrn Reinecke, Vorrichtungen für Elektroladestellen zu schaffen, bewertet Herr Ruske grundsätzlich als technisch machbar. Modelle, wie z. B. in Finnland üblich (Einsatz von privaten Ladekabeln), sind jedoch noch nicht umsetzbar.
Auf Nachfrage teilt Frau Schmidt mit, dass für einen langsamen Verkehr ein Mindestmaß von 4,75 m Straßenbreite gefordert wird. Für die brandschutztechnischen Belange (Anleiterung) ist dieses nicht ausreichend. Bei breiteren Gehwegen sind Parkplatzverluste in Kauf zu nehmen.
Herr Strohbach schlägt vor, die aus seiner Sicht unverzichtbaren Fahrradständer als Poller zu benutzen. Die Verwaltung sagt eine Aufnahme dieser Idee zu. Herr Schramm spricht sich dafür aus, den Charakter der Straße durch eine Wiederaufnahme der bisherigen Pflasterung zu erhalten. Frau Schmidt teilt hierzu mit, dass durch die Pflasterung ein hohes Rollgeräusch entsteht. Außerdem ist dies für Fahrradfahrer ungünstig. Auch der Aspekt der Verkehrssicherheit ist zu beachten. Pflastersteine erhöhen die Rutschgefahr bei feuchter Witterung. Auch ist eine Pflasterung deutlich teurer als die vorgestellte Planung. Auf Nachfrage teilt Herr Ruske mit, dass die Baumpflanzungen und die Beleuchtung nicht beitragspflichtig sind.
Ferner teilt Herr Ruske mit, dass der vorhandene Mischwasserkanal ersetzt wird. Es ist nicht vorgesehen, einen Trennwasserkanal einzubauen.
Das Gesamtvolumen der Maßnahme beläuft sich bei knapp unter 400 000 Euro - 75 % davon tragen die Anwohner, 25 % die Stadt. Der Stadtbezirksrat beauftragt die Verwaltung, die Integration von Fahrradständern ohne Verlust von Stellplätzen vorzunehmen. Darüber hinaus behält sich der Stadtbezirksrat vor, über die Art der Bäume, die neu gepflanzt werden, zu entscheiden. Hierzu soll die Verwaltung zu gegebener Zeit eine Beschlussvorlage fertigen. Angelehnt an das Modell Roonstraße wären unterschiedliche Baumarten dem Bezirksrat vorzustellen, damit eine entsprechende Entscheidung gefällt werden kann.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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346,9 kB
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