Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

13.09.2018 - 3.2.1 CoLiving Campus - Sachstand und weiteres Vorgehen

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Zu der Mitteilung begrüßt Frau Bezirksbürgermeisterin Marten Frau Dr. Hesse, Leiterin des Kultur- und Wissenschaftsdezernats.

 

Frau Dr. Hesse geht vorab auf die Protokollnotizen aus der letzten Sitzung des Stadtbezirksrates ein. Demnach habe Herr Manlik mit seiner Kritik hinsichtlich der Reihenfolge der Information recht. Der Bezirksrat hätte vor der Presse informiert werden müssen.

Die damalige Nachfrage von Herrn Schild, warum die Uni Magdeburg nicht auch aufgefordert wurde, begründet Frau Dr. Hesse mit der dort fehlenden Fakultät für Städtebau.

 

Frau Dr. Hesse betont, mit dem ausgeschriebenen Johannes-Göderitz-Preis als studentischen Wettbewerb gebe es keine Entscheidungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung des Campus Nord. Hier handele es sich ausschließlich um Planungsvorschläge.

 

Die Idee eines gemeinsamen konzeptionellen Projekts von TU Braunschweig und Stadt Braunschweig sei im Rahmen der Bewerbung um den Titel "Stadt der Wissenschaft" entstanden. Der Campus Nord biete sich hierfür besonders an, da hier Flächen der TU und der Stadt ineinander übergehen.

 

Frau Dr. Hesse erklärt ausdrücklich, sie wolle das Gebiet nicht zubauen. Vielmehr solle gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern mit Hilfe einer externen Agentur entwickelt werden, wie man Wissenschaft erlebbar machen könne.

Das Ergebnis des Quartiers solle niemanden negativ betreffen.

Auch solle dort keine Fakultät verschwinden. Die Niedersächsischen Finanzbehörden müssten den Projekten ebenfalls erst zustimmen.

 

Herr Manlik erklärt anschließend, er habe dort schon viele Entscheidungen erlebt und sei daher hinsichtlich weiterer Entwicklungen sehr vorsichtig. Es sei sehr fahrlässig, das Projekt einfach in das Stadtentwicklungskonzept aufzunehmen. Er kündigt an, das Projekt sei im Stadtbezirksrat Nordstadt nicht einfach durchzusetzen.

 

Frau Dr. Hesse erklärt, die zu führenden Gespräche könnten auch ein Scheitern des Projekts bedeuten.

 

Herr Jonas begrüßt die Gespräche für ein größeres städtebauliches Konzept ausdrücklich.

 

Frau Dr. Hesse bietet dem Stadtbezirksrat an, ihn nach der Preisverleihung zu einer Information einzuladen.

 

Herr Dietrich begrüßt das Projekt, äußert aber auch seine Besorgnis hinsichtlich der Gefahr einer weiteren Verdichtung des Stadtbezirks und der Vernichtung von wichtigen Grünflächen.

 

Herr Schild nimmt ab 19:36 Uhr an der Sitzung des Stadtbezirksrates teil.

 

Herr Warnecke ergänzt, die Aufnahme in das Stadtentwicklungskonzept heiße nicht, dass ein dort Eingang gefundenes Projekt auf jeden Fall umgesetzt werde.

 

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