Rat und Stadtbezirksräte
23.05.2018 - 3 Erdtransporte aus dem Baugebiet Kälberwiese - A...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Datum:
- Mi., 23.05.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:30
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Zu dem Punkt begrüßt Herr Dr. Schröter Herrn Stadtbaurat Leuer und Herrn Gekeler vom Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz.
Zu Beginn verweist Herr Leuer auf die im Vergleich zu anderen Baustellen verhältnismäßig geringe Belastung von durchschnittlich 12 LKW je Fahrtrichtung an den Wochentagen in Lamme und Lehndorf.
Anschließend beantwortet er Fragen aus den Reihen des Stadtbezirksrates.
Es soll ein Ortstermin unter Leitung des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr vor den Ferien mit der Grundschulleiterin (Frau von Hörsten), der Polizei und der Verkehrssicherheitskommission in Watenbüttel zum Thema Schulweggefährdung Kreuzung Celler Heerstr./Hans-Jürgen-Straße stattfinden. Hierbei soll auch der Wunsch nach einer längeren Grünphase für Fußgänger an der Kreuzung Celler Heerstr./Hans-Jürgen-Straße überprüft werden.
Hinsichtlich einer Behelfsampel in Lamme gibt Herr Leuer zu bedenken, dass es 3 bis 4 Schulwegquerungen gebe. Sollte die Verkehrssicherheitskommission es befürworten, könnte der Wunsch umgesetzt werden. Ein entsprechender Ortstermin soll nach den Ferien in Lamme stattfinden.
In der Ausschreibung zur Bodensanierung Feldstraße ist auch eine Wahlposition für eine Fahrtstrecke über die A 2 abgefragt worden. Der Bauausschuss wird über die Vergabe entscheiden, auch hinsichtlich der Wahlposition. Die Alternativroute über die A 2 werde sehr viel teurer. Die Verwaltung wird einen entsprechenden Beschlussvorschlag vorlegen.
Die rückkehrenden LKW werden auch die Baustraße vom Madamenweg kommend nutzen.
Probleme bei Brand- oder Notfalleinsätzen werden wegen der LKW-Nutzung der Feuerwehrumfahrt am Raffteichbad/Madamenweg nicht gesehen.
Hinsichtlich der in der Diskussion differierenden Zahlen verweist Herr Leuer auf die Höchstzahl und die Durchschnittszahl. Die Zahlen hätten sich nicht verändert.
Der Fachbereich Schule wird gefragt, wann die Schulwegkommission den Watenbütteler Schulweg geprüft hat. Warum die Schulleitung dazu nicht kontaktiert wurde, kann heute nicht beantwortet werden.
Ein Tempo 30 auf Bundesstraßen wie in Watenbüttel wird vom Bund bisher immer abgelehnt.
Bei der Entscheidung über die Fahrtroute kam in Erwägung, wie hoch die Zahl der Betroffenen sei und dass bei der Erschließung des Baugebiets die östlich gelegenen Wohngebiete noch erheblich belastet werden.
Die Calvördestraße kann nicht genutzt werden, da sie die notwendigen räumlichen Kapazitäten nicht vorweist. Für eine verlängerte Baustraße nach Norden zur Calvördestraße hin gibt es außerdem privaten Grundbesitz, der nicht zur Verfügung steht.
Zur Kontrolle der Fahrtrouten nennt Herr Gekeler vorab die geplanten Vertragsstrafen. Grundsätzlich ist vorgesehen, dass mindestens 45% der geforderten hälftigen Verteilung der Fahrtrouten über K 80 bzw. B 1 zu erfüllen seien. An der Deponie wird jeder Fahrer zur gefahrenen Route befragt. Außerdem können bei Bedarf anhand der Fahrtenschreiber und den dort protokollierten Streckengeschwindigkeiten die gefahrene Strecke ermittelt werden.
Eine vorgetragene Alternativroute durch den Westpark zur B 1 kommt mangels geeigneter Fahrbahndecken und fehlender Ampel zur Auffahrt auf die Bundesstraße 1 nicht in Betracht. Ggf. sind auch nicht alle Grundstücke in kommunaler Hand.
Ein Anhörungsrecht des Stadtbezirksrates gibt es in den Fällen von Verkehrsauswirkungen aufgrund von Baumaßnahmen in anderen Stadtbezirken nicht.
Der Weg entlang des Autobahndamms, der nun zur temporären Baustraße ertüchtigt werden soll, steht im Eigentum des Landes Niedersachsen, die die Nutzung genehmigt hat. Eine Verlängerung zur Münchenstraße scheitert u.a. an notwendigen Flächen, die in Privateigentum stehen.
Außerdem ist eine Niederschlagsentwässerung auf eine derart lange, grabenüberbauende Baustraße schwierig.
Wie bei jeder Baumaßnahme würde die Verwaltung auch in diesem Fall kurzfristige Maßnahmen treffen, sofern sich zusätzlicher Regelungsbedarf ergäbe.
Die Oberflächenbehandlung auf dem Rodedamm soll Unebenheiten beseitigen. Die neue Decke bleibt auch nach der Maßnahme auf der Straße. Sie kann möglicherweise die Lebensdauer der Straße etwas verlängern.
Die Verwaltung ist optimistisch, dass die Zeitplanung Juni 2018 bis März 2019 für die Erdtransporte ausreichend bemessen ist.
Zur Kontrolle der 30 km/h in Lamme verweist Herr Leuer auf die städtischen Messwagen, die auch dafür eingesetzt werden sollen.
Abschließend bedankt sich Herr Dr. Schröter für das Kommen des Stadtbaurats und von Herrn Gekeler und verabschiedet sie.
