Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

07.03.2019 - 5 Status Quo Bericht zum Stand der Umsetzung der ...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Frau Armbruster und Frau Ciyow stellen den Status Quo Bericht zum Stand der Umsetzung der kommunalen Integrationsplanung der Stadt Braunschweig vor. Die Präsentationen sind dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Herr Paruszewski bedankt sich für die gute Arbeit. Er fragt nach, ob es aus Sicht des Büros für Migrationsfragen Wünsche oder Kritik für die weitere Integrationsarbeit gebe.

 

Frau Ciyow erklärt, dass der gesamte Prozess für alle Beteiligten neu gewesen sei. Einige Bedarfe seien bereits im Bericht und in der Präsentation benannt wurden. Im Fazit eines jeden Handlungsfeldes ließe sich dies gut nachlesen. Die Umsetzung habe tatsächlich vor Ort schon sehr gut funktioniert.

 

Ratsfrau Schütze erkundigt sich nach den 25% der Mitarbeiter, die bisher geschult wurden. Sie wünsche sich, dass der Anzahl der geschulten Mitarbeiter größer wäre und betont, dass nach einer ersten Sensibilisierung Vertiefungsangebote notwendig seien. Sollten Schulungen für den konkreten Umgang von Seiten der Politik gewünscht werden, wären diese vermutlich nicht mit 20.000 € zu finanzieren.

 

Frau Armbruster erläutert, dass in den Schulungen bisher eine grundsätzliche Sensibilisierung erfolgt sei und teilweise auch Fallbeispiele besprochen worden seien. Sie sagt auch, dass eine weitere Begleitung nach dem Training in Form von weiteren Schulungen o. Ä. deutlich mehr Zeit und Geld in Anspruch nehmen würde. Es sollten zudem niedrigschwelligere Begleitungen konzipiert werden.

 

Herr Kröger erkundigt sich, wie ein solches Training ablaufe. Hierauf antwortet Frau Armbruster, dass zunächst die eigenen Stereotype, Vorurteile, Wahrnehmungen und kulturelle Werte sowie mögliche kulturelle Unterschiede beleuchtet würden. Je nach Training könne es im Anschluss auch thematische Fallbesprechungen und einen Austausch untereinander geben. Es gehe hierbei um sensible Themen. Wichtig sei, die Mitarbeiter mit ihren Sorgen und Belastungen ernst zu nehmen. Es solle ein angemessener und erfolgreicher Umgang mit anderen Menschen erreicht werden.

 

Frau Dr. Arbogast erklärt, dass eine integrierte Aufstellung der Bereiche angestrebt wird. In einem Monitoring-Prozess könnten Themenfelder zusammengebracht werden und hieraus könne eine integrierte Sozialplanung entstehen.

 

Ratsfrau Schütze erkundigt sich nach den auslaufenden Sprint-Klassen. Hierzu führt Frau Ciyow aus, dass es bei der damaligen Bestandsaufnahme eine vollkommen andere Situation mit mehr Bedarfen als heute gegeben habe. Die noch laufenden Klassen würden das Programm abschließen. Einsteiger bekämen jetzt andere Optionen, die auch gut seien.

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