Rat und Stadtbezirksräte
07.03.2019 - 7.3 Erster Sachstandsbericht Umsetzung des Ratsbesc...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.3
- Zusätze:
- Verantwortlich: Dr. Arbogast
- Datum:
- Do., 07.03.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:30
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0500 Sozialreferat
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Ratsfrau Schütze betont, dass es nicht um einen Prototyp eines Nachbarschaftszentrums gehe, sondern auf jeden Stadtteil individuell zugeschnittene Nachbarschaftszentren, auch durch Nutzung der bereits vorhandenen Strukturen, entstehen sollten. Es sollten eher Mindeststandards festgelegt werden, die von jedem Nachbarschaftszentrum zu erfüllen seien.
Ratsfrau Dr. Flake stimmt zu, dass es zunächst eine Bestandsaufnahme geben müsse. Dann müsste man die Mindeststandards für ein Nachbarschaftstzentrum festlegen. Für sie sei dies beispielsweise Personal vor Ort als Ansprechpartner. Dies könne man in einem großen Workshop tun. Sie halte es allerdings nicht für sinnvoll, alle Stadtbezirksräte anzusprechen. Sie befürchte, dass sich daraus ca. 40 Angebote für die Gestaltung von Nachbarschaftszentren ergeben könnten, was zu viel Aufwand werde und nicht umsetzbar sei. Stattdessen solle der Rat Kriterien festlegen.
Frau Dr. Arbogast stimmt zu, dass man nicht Erwartungen wecken wolle, die letztendlich nicht zu erüllen seien. Man wolle eher durch eine Bedarfsermittlung eine Priorisierung erreichen und sich auf die Quartiere konzentrieren, in denen man noch nicht so gut aufgestellt sei. Eine Initiative "von unten" sei dabei unerlässlich: man brauche das Engagement vor Ort.
Herr Grizwa bittet darum, dass sich im Zusammenhang mit der Thematik der Nachbarschaftszentren auf eine Begrifflichkeit zur Gebietsabgrenzung geeinigt werden solle - entweder "Quartier", "Stadtteil", "statistischer Bezirk" oder ein anderer Begriff. Es sollten aber nicht parallel mehrere Begriffe verwendet werden.
