Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

07.03.2019 - 7.2 Fortschreibung Entwicklungskonzept Westliches R...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Dybowski stellt eine Präsentation vor. Die Präsentation ist dem Protokoll als Anlage beigefügt.

 

Ratsfrau Schütze fragt nach, ob nun auch der Ausschuss bei der Weiterentwicklung mitwirken solle. Herr Dybowski antwortet hierauf, dass gerne alles eingebracht werden könne. Es sei nun in den verschiedenen Gremien zu planen und nach dieser ersten Diskussionsrunde zu entscheiden, wie verbleibende Mittel genutzt werden könnten, ohne die Balance zwischen Aufwertung des Stadtteils einerseits und Verdrängung der Bevölkerung des Stadtteils andererseits zu verlieren.

 

Ratsfrau Ohnesorge bestätigt, dass der Stadtteil enorm an Attraktivität gewonnen habe. Sie sieht jedoch genau das Problem der Veränderung der Sozialstruktur auch in diesem Stadtteil. Man wolle nicht die angestammte Bewohnerschaft des Stadtteiles verdrängen. Die Immobilienpreise seien bereits gestiegen. Es stelle sich dementsprechend jetzt schon die Frage nach bezahlbarem Wohnraum.

 

Ratsfrau Schütze hält eine Durchmischung verschiedener Wohnungen für erstrebenswert. Auf Wohnungen und Mieten, die in privater Hand sind, habe die Stadt und die Politik nur geringen Einfluss. Bei der Gestaltung des öffentlichen Raums könne man hier aber gegensteuern. Sie regt an, den Johannes-Selenka-Platz intensiver zu gestalten, beispielsweise in Zusammenarbeit mit der HBK, sodass diese offener wirke und die Studenten einen besseren Anschluss an den Stadtteil bekämen.

 

Frau Weyde antwortet hierzu, dass Städtebaufördermittel zur Sanierung des Johanne-Selenka-Platz vorhanden seien, es bereits Besichtigungen gegeben habe und der Sanierungsbeirat und der Stadtbezirksrat eingebunden würden. Eine Sanierung werde kommen, wie diese ausgestaltet werde sei jedoch noch unklar. Es werde in Zukunft auf die HBK und die Anwohner diesbezüglich zugegangen werden.

 

Ratsfrau Johannes betont, dass man neben den städtebaulichen Maßnahmen die weichen Themen nicht aus dem Blick verlieren dürfe. Hierzu gehöre das gemeinschaftliche Wohnen, genau so gehöre dazu, zu verhindern, dass sich Menschen mit geringem Einkommen in einzelnen Straßenzügen nicht mehr wohl fühlten. Der restliche Teil des westlichen Ringgebietes, der momentan noch nicht zum Entwicklungsgebiet Soziale Stadt gehöre, müsste inzwischen mit einbezogen und ebenfalls saniert werden.

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise