Rat und Stadtbezirksräte
20.03.2019 - 4.3 Bäume der Jasperallee
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Zusätze:
- Verantwortlich: Fraktion BIBS im Rat der Stadt
- Gremium:
- Planungs- und Umweltausschuss
- Datum:
- Mi., 20.03.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Vorlage:
-
19-10080 Bäume der Jasperallee
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Beschluss:
- abgelehnt
Wortprotokoll
Ratsherr Dr. Büchs bringt den Antrag ein.
Nummern 1 und 4 sind von der BIBS-Fraktion als erledigt erklärt.
Aufbauend auf den Stellungnahmen 19-10080-01 (TOP 4.3.1.) und 19-10080-02 (TOP 4.3.2.) verweist Herr Loose auf im Grünflächenausschuss am 19. März 2019 vorgestellte und zur Verfügung gestellte 58 detaillierte Tabellenblätter zu den Rammkernsondierungen inkl. Übersichtsplan zur räumlichen Einordnung. Dabei geht er auf die bodentypologischen Einschätzungen, die Lagerzuordnungsklassen usw. ein.
Er fasst die übereinstimmenden Ergebnisse der Bau- und Grünflächenverwaltung, des Rechtsreferates und des MWK als oberster Denkmalschutzbehörde zusammen.
Sollten noch letzte Detailfragen offen geblieben sein, wird Ratsherr Dr. Büchs gebeten, direkt Herrn Loose zu kontaktieren.
Beschluss (geändert):
"2. Eine neue Stellungnahme des MWK wird im Anschluss an den Beschluss der Vorlage eingeholt.
In ihrer Einlassung zum Umgang mit Bäumen auf dem Mittelstreifen der Jasperallee geht Frau Dr. von Reitzenstein von folgenden Voraussetzungen aus: "Um jene Freiraumgestaltung wiederherzustellen, die 1989 der Ausweisung als Kulturdenkmal gemäß § 3 NDSchG zu Grunde lagen - nämlich eine zweireihige Allee in der Mitte der Straßenanlage - ist eine Neupflanzung mit gleich alten Bäumen der gleichen Art bei vorheriger Aufarbeitung des Bodens angemessen."
Hier geht Frau Dr. von Reitzenstein von falschen Voraussetzungen aus. Denn ausweislich von Fotos aus der Zeit Ende der 1980er Jahre standen auch schon zum Zeitpunkt der Unterschutzstellung in der Jasperallee Bäume verschiedener Größe, verschiedener Alters und verschiedener Arten nebeneinander.
Wie die Fotos aus dieser Zeit zeigen, sah der Baumbestand der Jasperallee damals exakt so aus wie heute. Dies ist somit der Zustand der wiederherzustellenden 'Freiraumgestaltung', die 1989 der Ausweisung als Kulturdenkmal (§ 3 NDSchG) zugrunde lag.
Daher ist die erneute Einholung einer Stellungnahme des MWK erforderlich.
3. Die Ergebnisse der Rammkernsondierung auf der Jasperallee vom 17.01.2019 werden den Ratsgremien in Form einer Präsentation vorgestellt und anschließend in einer schriftlichen Mitteilung umfassend bewertet."
