Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

30.08.2019 - 6 Mitteilungen

Reduzieren

Wortprotokoll

Die Verwaltung teilt im Rahmen einer mündlichen Mitteilung mit, dass für die Umsetzung des Digitalpaktes an den städtischen Schulen rd. 13 Mio. € zur Verfügung stehen werden. Seit August 2019 liegt die Förderrichtlinie vor. Gefördert werden Datennetze (W-LAN), Präsentationsflächen, digitale Geräte im allgemeinen und mobile Endgeräte (max. 25.000 €/Schule). Zur nächsten Sitzung des Schulausschusses wird die Verwaltung eine Vorlage in die Beratung geben, in der sie Vorschläge für die Verwendung der Mittel unterbreiten wird. Parallel dazu wird es eine Informationsveranstaltung für alle Schulen geben. Ab Anfang Oktober 2019 sollen dann zusätzliche Jahresinvestitionsgespräche mit den Schulen zur Umsetzung des Digitalpaktes geben. Die Verwaltung erarbeitet außerdem bereits Rahmenverträge, um die Mittel schnell abrufen zu können.

 

Außerdem berichtet die Verwaltung, dass sich eine Arbeitsgruppe "Sicherer Schulweg" gegründet hat, die sich in erster Linie mit der Thematik der Elterntaxen befasst. U. a. der Gemeinde-Unfallversicherungsverband, der ADAC, die Verkehrswacht, der Stadtelternrat, der Fachbereich Tiefbau und Verkehr, die Polizei, die Niedersächsische Landesschulbehörde, Regionalabteilung Braunschweig, die Grundschule Hohestieg (stellvertretend für die Grundschulen) und das Bildungsbüro sind Mitglieder dieser Arbeitsgruppe. Ein Bericht zu den Elterntaxen ist für eine der nächsten Sitzungen des Schulausschusses geplant.

 

Darüber hinaus teilt die Verwaltung mit, dass Eltern von rd. 100 Kindern im vergangenen Schuljahr von der Möglichkeit des flexiblen Einschulungsbeginns Gebrauch gemacht haben. Diese Kinder sind zunächst im Kindergarten geblieben und erst zu Beginn dieses Schuljahres eingeschult worden. Die Prognose des Landes geht von 20 % der in einem Schuljahr schulpflichtig werdenden Kindern aus, die erst ein Jahr später eingeschult werden. Im vergangenen Jahr hat diese prozentuale Quote auf Braunschweig gepasst. In diesem Jahr trifft das nicht zu, da rd. 240 Kinder zurückgestellt worden sind. Gründe für die Rückstellung sind  tendenziell entsprechende Ratschläge von Ärzten und anderen Fachberatungen. Die Zahlen sollen auch im Vergleich mit anderen Kommunen in Niedersachsen ausgewertet werden.

 

Ferner kündigt die Verwaltung die erneute Durchführung einer Elternbefragung seitens des Bildungsbüros im Herbst 2019 an. Die Befragung soll sich an die Eltern der Kinder richten, die aktuell die 3. und 4. Klassen der städitschen Schulen und der Schulen in freier Trägerschaft in Braunschweig besuchen. Wie bei der letzten Befragung ist geplant, dass die Fragebögen an die Schulen geschickt und über die Klassenlehrkräfte an die Kinder ausgegeben werden und auf dem gleichen Weg auch wieder zurück ins Bildungsbüro gelangen. Vor zwei Jahren hat es eine 80 %-ige Teilnahmequote gegeben. Im Februar 2020 ist eine Präsentation der Ergebnisse der Befragung geplant.

 

Frau Keller bittet in diesem Zusammenhang, den Fragebogen zur Elternbefragung dem Schulausschuss zur Kenntnis zu geben, bevor ihn die Eltern bekommen. Die Verwaltung wird entsprechend verfahren.

 

 

 

 

 

Erläuterungen und Hinweise