Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

04.09.2019 - 14 Naturnahes Naherholungskonzept Bienroder Kiesteich

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Prote trägt inkl. Visualisierung vor.

 

Ratsherr Manlik und Ratsherr Dr. Mühlnickel stellen Detailfragen zur Gestaltung, die Herr Prote beantwortet.

Ratsherr Dr. Mühlnickel fragt nach Untersuchungen zum Artenbestand.

Herr Prote führt aus, dass diese stattgefunden haben. Die Untere Naturschutzbehörde ist in die Planungen eingebunden. Geschützte Arten wurden nicht festgestellt.

 

Ratsherr Dr. Büchs würde eine naturbelassene Gestaltung befürworten. Problematisch sei, dass das Baden verboten bleibt und abzusehen sei, dass Gäste zum Baden in den Bereich der Fischer*innen ausweichen, mit dem entsprechenden Konfliktpotenzial. Es sei sinnvoller, Betonreste zu entfernen und das Baden zu ermöglichen und als Gegenfinanzierung auf z. B. Holzhäckselpfad und Trimmanlage zu verzichten.

Herr Prote betont, dass hierdurch eine Konkurrenz zum örtlichen Freibad entstehe. Zudem würden nicht nur hohe Kosten für die Beräumung des Gewässers anfallen, es wäre auch für eine durchgängige Badeaufsicht zu sorgen. Es sei Ziel der Verwaltung, den Naturraum zu erhalten. Status Quo sei aber auch, dass Baden weiterhin geduldet wird.

Der Beschluss zu diesem landschaftsbaulichen Vorhaben lässt weitere Optionen perspektivisch zu, betont er.

 

Ratsherr Kühn fragt, ob ein Hundestrand möglich sei.

Herr Prote führt aus, dass es formalrechtlich kein Badegewässer ist und daher Hunde frei laufen und schwimmen gelassen werden dürfen.

 

Ratsherr Dr. Büchs und Ratsfrau Schneider werfen die Frage auf, ob es wirklich 44 Pkw-Stellplätze braucht.

Herr Prote erläutert, dass der Stadtbezirksrat 112 Wabe-Schunter-Beberbach das Anliegen zu diesen Parkplätzen geäußert hat, um Parksuchverkehr und "wildes Parken" insbesondere in den Sommermonaten einzudämmen. Die Verwaltung sei durch Vergleiche mit dem Heidbergsee zu dem Ergebnis gekommen, dass 44 Pkw-Stellplätze die richtige Größenordnung sind. Es entstehe in extensiver Ausbauweise ein Schotter-Rasen-Parkplatz. Dieser sei leicht zurückbaubar und anpassbar, zumal er provisorisch sei. Das Gebiet wird gegenwärtig überplant. Dort könnte die neue Feuerwache in Braunschweigs Norden entstehen.

 

Ratsfrau Palm bittet, die barrierefreie Gestaltung der Bushaltestelle weiterzuverfolgen.

Herr Prote bestätigt diese Planung.

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Beschlossen in der Fassung der Ergänzungsvorlage 19-10728-01.

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise