Rat und Stadtbezirksräte
03.12.2019 - 4.1 Jugendzentrum B58, Bültenweg Machbarkeitsstudie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Bauausschusses
- Gremium:
- Bauausschuss
- Datum:
- Di., 03.12.2019
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 65 Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Ratsherr Köster begrüßt zu diesem Tagesordnungspunkt Herrn Stindt vom Architekturbüro Varnhorn + Stindt Architekten.
Ratsherr Manlik macht bezugnehmend auf die Frage der Sanierung oder eines Neubaus an gleicher Stelle auf die Probleme des Standortes aufgrund der Parkplatzsituation und der maroden baulichen Substanz des Gebäudes aufmerksam. Er verweist auch auf die beabsichtigte Sanierung des Bienroder Wegs. Ein Neubau an einem anderen Standort wie z. B. im Bereich der Technischen Universität ist aus seiner Sicht in vielerlei Hinsicht vorteilhaft.
Stadtbaurat Leuer verweist auf die in der Machbarkeitsstudie erfolgte Betrachtung eines Neubaus an anderer Stelle. Gespräche hierzu werden geführt. Bei Betrachtung des Verwaltungsentwurfs für den Haushalt werde jedoch deutlich, dass das B 58 in Konkurrenz zu zahlreichen anderen Projekten steht. Es wird daher eine Parallelität zwischen der Entwicklung des Coliving Campus und der weiteren Entwicklung des B 58 geben. Zu einem späteren Zeitpunkt muss ein konkreter Vergleich zwischen Neubau an dieser Stelle und dem an anderer Stelle erfolgen.
Ratsherr Manlik drängt auf eine konstruktive Prüfung eines Standortes an der Technischen Universität.
Auf Nachfrage von Ratsfrau Keller zum weiteren Vorgehen erläutert Stadtbaurat Leuer, dass die Verwaltung mit dem Haushalt einen Vorschlag zur Reihenfolge der Bearbeitung unterbreitet hat. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass zunächst prioritär in die Schulinfrastruktur investiert werden muss. Eine konkrete Ausplanung des B 58 ist in der nächsten Zeit nur möglich, wenn Mittel im Haushalt eingestellt sind. Eine Bearbeitung von Projekten, die nicht die oberste Priorität haben, ist nicht möglich. Daher ist es auch richtig, dass die Verwaltung mögliche andere Grundstücke prüft und sich mit der Frage der Sanierung mit einem geringeren Kostenvolumen und einem geringeren Raumprogramm auseinandersetzt.
Für Ratsfrau Jalyschko ist deutlich geworden, dass sich die Standortdiskussion noch am Anfang befindet. Sie hält es für richtig, dass die Verwaltung dazu noch keine zu konkreten Aussagen gemacht hat, da insbesondere beim B 58 der Standort eine bedeutende Rolle spielt. Mit dieser Thematik muss sehr sensibel umgegangen werden. Da sie vom Standortvorschlag Coliving Campus noch nicht überzeugt ist, erachtet sie die Prüfung weiterer Standorte als positiv. Auch mit dem Thema Nachnutzung müsse aus Sicht von Ratsfrau Jalyschko sehr sensibel umgegangen werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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8,1 MB
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