Rat und Stadtbezirksräte
06.12.2019 - 4.2 Schulstatistik - allgemein bildende Schulen; St...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Zusätze:
- Verantwortlich: Dr. Arbogast
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Fr., 06.12.2019
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 40 Fachbereich Schule
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Ihbe erkundigt sich nach der weiteren Entwicklung der Grundschule Schunteraue und der Astrid-Lindgren-Schule, Förderschule Lernen. Die Verwaltung teilt mit, dass sie nach wie vor an einer Ein-Standort-Lösung für die Grundschule Schunteraue am Standort Kralenriede arbeitet. Wenn die Schule zusammengeführt wird, bedarf es einer Perspektive für den Schulstandort Schuntersiedlung. Die Schülerzahl an der Astrid-Lindgren-Schule ist aktuell leicht gestiegen. Aufgrund der derzeitigen schulrechtlichen Rahmenbedingungen und der politischen Beschlusslage wird die Schule bis zum Ende des Schuljahres 2026/2027 fortgeführt. Ob und ggf. wie sich die schulrechtlichen Vorgaben für die Fortführung der Förderschulen Lernen ändern, ist noch offen. Ein Szenario zur Situation der Grundschule Schunteraue und der Astrid-Lindgren-Schule plant die Verwaltung in 2020 vorzustellen.
Frau Ohnesorge spricht im Zusammenhang mit dem ausgewiesenen Auslängeranteil in der Schulstatistik die Schulbildungsberatung an und geht davon aus, dass Eltern mit igrationshintergrund nicht immer bekannt ist, an welchen Schulen welcher Schulformen ihre Kinder angemeldet werden können. Die Verwaltung weist darauf hin, dass es sich bei der Schulbildungsberatung um eine freiwillige Aufgabe der Stadt handelt, die verstetigt werden sollte. Sie unterliegt einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Herr Kamphenkel erkundigt sich nach der Definition des Ausländeranteils und nach den Gründen, warum die Schülerzahl insgesamt um rd. 150 Schülerinnen und Schüler gesunken ist. Hierzu führt die Verwaltung aus, dass bei der Staatsangehörigkeit von Kindern nur "deutsch" und "nicht deutsch" in der Schule abgefragt wird. Ob Kinder einen Migrationshintergrund haben, wird in den Schulen nicht erfasst. Der Rückgang der Schülerzahl wird beispielhaft mit dem flexiblen Einschulungsbeginn in Klasse 1 begründet. Im letzten Jahr haben Eltern von 110 Kindern von dem flexiblen Einschulungsbeginn Gebrauch gemacht. In diesem Jahr sind es 240 Eltern gewesen. Da diese Kinder länger in den Kindertagesstätten bleiben, werden sie nicht in der Schulstatistik erfasst.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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444,7 kB
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