Rat und Stadtbezirksräte
19.03.2019 - 4.2.1 Gemeinschaftshaus Rautheim
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Markurth
- Datum:
- Di., 19.03.2019
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:30
- Anlass:
- Sitzung
- Vorlage:
-
19-09849 Gemeinschaftshaus Rautheim
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0120 Stadtentwicklung und Statistik
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Zu diesem Punkt sind erschienen Herr Klein, Herr Hohmeier, beide Referat Stadtentwicklung und Statistik, sowie Herr Schmidt, Fachbereich Hochbau und Gebäudemanagement. Das Projekt wurde vorgestellt und Fragen direkt beantwortet.
Folgende Anmerkungen wurden seitens des Stadtbezirksrats gemacht:
Siehe Anmerkungen im Protokoll der Sitzung am 28. Mai 2019.
Herr Dr. Voß:
Sind alle Gruppen und die Einwohnerinnen und Einwohner systematisch befragt worden? Sind Alternativstandorte geprüft worden, es gibt keine Alternative zur Sanierung. Die Aussage der Verwaltung, dass mit dieser Mitteilung alle Anfragen und Anträge des Stadtbezirksrates erledigt sind, wird so nicht gesehen. Der Stadtbezirksrat hat immer einen Neubau gefordert.
Herr Kühn:
Das Gebäude ist schon lange sanierungsbedürftig, doch bislang hat die Stadt nichts unternommen. Es wird erwartet, dass nicht nur die 400.000,00 € von Kanada-Bau investiert werden, sondern dass die Stadt ebenfalls neben dem Geld für die Sanierung auch Geld für die Erweiterung beisteuert. Die geringe Nutzung des Hauses hängt auch mit dem Zustand des Gebäudes zusammen.
Herr Fietzke:
Die Bürgergemeinschaft Lindenberg hatte mit der HdL-Kaserne und der Roselies-Kaserne Patenschaften. In beiden Kasernen konnte fast alles benutzt werden. Dies ist alles weggebrochen und es kein Ersatz geschaffen worden. Die Rede um den Bedarf, der seitens der Stadt in das Gespräch gebracht wird, wird folgendermaßen kommentiert: Wenn keine entsprechende Einrichtung vorhanden ist, findet auch keine Nutzung statt.
Herr Täubert:
Bereits am 26. November 2011 wurde seitens der Stadt ein Sanierungsbedarf anerkannt. Geschehen ist jedoch nichts. Wichtig für den Stadtbezirk wäre ein Gebäude, in dem auch Sport stattfinden könnte. Die angegebene zeitliche Nutzung ist realitätsfremd (bis 21:00 Uhr). Dann könnten nicht einmal Stadtbezirksratssitzungen stattfinden.
Herr Reuter:
Für Braunschweigs Südosten muss ein Kultur- und Kommunikationszentrum geschaffen werden in der Größenordnung wie die Brunsviga. Hierfür ist der alte Standort nicht geeignet. Die vorgesehene Maßnahme wird seitens der Verwaltung alternativlos hingestellt.
Herr Weitner-von Pein:
Die Vereine müssen eingebunden und nach deren Bedarfe befragt werden. Auch wenn derzeit wenig Bedarf seitens der Verwaltung gesehen wird, muss dies für die Zukunft nicht gelten. Hat die Verwaltung aus anderen Städten vergleichbare Informationen eingeholt?
Herr Höltig:
Für 400.000,00 € ist kein neues Gebäude zu erwarten. Der gesellschaftliche Trend geht doch eher dazu über, dass man sich auf privater Basis trifft. Daher ist eine Bedarfsermittlung wichtig.
Frau Kaula:
Es gibt einen Ratsbeschluss, dass Nachbarschaftszentren gebaut werden sollen. Die vielen Neubürgerinnen und Neubürger benötigen um sich kennenzulernen einen Treffpunkt. Die Bedarfe 2019 werden sicherlich andere sein als 2011. Daher ist es unerlässlich, die Bedarfe zu ermitteln.
Herr Fietzke:
Die Verwaltung soll auf die Bürgerinnen und Bürger zugehen um abzufragen, was gewollt ist.
Herr Dr. Voß:
Ein Gemeinschaftshaus gehört zur Daseinsvorsorge und Teilhabe. Um abwägen zu können, müssen die Kosten eines Neubaus und einer Sanierung gegenübergestellt werden.
Herr Kühn:
Im Obergeschoss ist der Kinder- und Jugendtreff untergebracht. Wie profitiert das Kinder- und Jugendzentrum von der Sanierung? Welchen Nutzen hätte das Kinder- und Jugendzentrum bei einem Neubau?
Im Keller soll es Schimmelbildung geben. Dieses müsste durch zusätzliche Mittel der Stadt beseitigt werden und nicht durch die 400.000,00 € von Kanada-Bau.
Herr Bezirksbürgermeister Meeske:
Die Sanierung ist seit über 10 Jahren überfällig. Der Anteil, den die Stadt an den Kosten der Erweiterung bereitstellt, muss ersichtlich sein. Berücksichtigt werden muss die Parkplatzsituation, die Zugänge zum Haus und die Ausweisung von Raucherecken.
Abschließend teilt Herr Klein mit:
Wie geht es weiter: Wenn die Möglichkeit und die Kosten der Gebäudeerweiterung und der Sanierung des Erdgeschosses des Gemeinschaftshauses konkretisiert sind, ist vorgesehen, die Planung den Bürger*innen und dem Stadtbezirksrat öffentlich vorzustellen.
Mit dieser Mitteilung sind alle seither, einschließlich der Vorlage 19-10353, eingegangenen Anfragen und Anträge aus dem Stadtbezirksrat 213 zum Thema Gemeinschaftshaus Rautheim beantwortet worden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
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1
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öffentlich
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1,7 MB
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