Rat und Stadtbezirksräte
25.09.2019 - 5 Prinz-Albrecht-Park: Sanierung Vestibülplatz
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Zusätze:
- Verantwortlich: Geiger
- Datum:
- Mi., 25.09.2019
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Frau stv. Bezirksbürgermeisterin Krause bedankt sich bei Frau Lewandowski und Herrn Loose für ihre persönliche Anwesenheit. Einleitend bittet sie darum, zukünftig Beschlussvorlagen mit komplexeren Inhalten rechtzeitiger zur Verfügung zu stellen. Es sei für sie nicht nachvollziehbar gewesen, dass die Fachverwaltung zunächst eine Sondersitzung im Zeitraum Ende August/Anfang September für die beiden Vorlagen anberaumen lassen wollte und dann die Vorlage zum Vestibülplatz erst am Tag vor der heutigen Sitzung zur Verfügung steht. Auch für die Bänke auf der Rollschuhbahn sei die Vorlage zum Ende der Vorwoche hin nachverschickt worden. Eine intensivere inhaltliche Auseinandersetzung sei hierdurch erschwert, die Beratung in der Fraktion teilweise unmöglich geworden.
Herr Loose versichert, dass mit dem späten Versand der Unterlagen keine Missachtung der ehrenamtlichen Tätigkeit des Bezirksrates verbunden sei. In beiden Fällen habe sich ein nicht absehbarer hoher Abstimmungsbedarf u. a. durch Einbindung des Denkmalschutzes und des Fachbereichs Tiefbau und Verkehr ergeben, der zu den zeitlichen Verzögerungen geführt habe.
Anschließend stellt Frau Lewandowski summarisch nochmals den Vorlageninhalt dar. Sie geht dabei insbesondere auf die historischen Aspekte des Platzes ein und erläutert die Planung, durch diverse Details die Rekonstruktion nach historischem Vorbild umzusetzen.
Aus dem Kreis der Bezirksratsmitglieder wird mehrfach die Unterbrechung der runden Fläche durch die Ebertallee thematisiert. Frau Krause vertritt die Auffassung, dass ein Platzcharakter durch die Unterbrechung der Straße nicht herzustellen ist, allenfalls handelt es sich um zwei Halbkreise, die in Distanz zueinander angeordnet sind. Die Verwaltung führt dazu aus, dass eine Integration der Straßenfläche in die Platzgestaltung aus verkehrlichen Aspekten heraus nicht zur Diskussion steht. Aufgenommen in die Vorlage wurde lediglich die (später zu realisierende) Anlage einer Querungshilfe (Mittelinsel). Besonderer Wert wird von einigen Bezirksratsmitgliedern ferner darauf gelegt, künftig das widerrechtliche Abstellen von PKW im Umgebungsbereich durch geeignete Maßnahmen, die das Gesamtbild nicht stören, in baulich-konstruktiver Weise zu unterbinden. Ob hier eine dezente Bepollerung oder z. B. ein Promenadengitter realisiert werden, muss noch geklärt werden. Der Platz hatte eingangs des 20. Jahrhunderts keine Beleuchtung. Frau Lewandowski erklärt auf Anfrage von Herrn Loeben, dass die jetzt installierten Straßenlaternen erhalten bleiben.
Herr Loose weist darauf hin, dass es Reisebussen (z.B. von Gastmannschaften) künftig nicht mehr ermöglicht werden soll, direkt vor die Sportstätte der Freien Turnerschaft zu fahren. Die Asphaltierung vor der Sportstätte soll gleichwohl im Frühjahr 2020 saniert werden. Herr Bader weist bei dieser Gelegenheit darauf hin, dass die Zuwegung in Richtung der Gaststätte Holzwurm ebenfalls marode ist und einer Sanierung bedarf.
Frau Dr. Karras erkundigt sich nach der künftigen Gestaltung des Fahrradverkehrs. Herr Loose und Frau Lewandowski erläutern dazu, dass die Fahrbeziehungen erhalten bleiben, bei der neu gestalteten Fläche handelt es sich um eine feste gebundene Oberfläche, die gut befahrbar ist.
Herr Stradtmann regt an, die verkehrssichernden Maßnahmen auf der Kastanienallee in diesen Bereich hinein zu verlängern (Tempo 30).
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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