Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

04.11.2019 - 10 Aussprache mit dem Fachbereichsleiter des Fachb...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Stadtbezirksratsmitglied Herr Schrader fragt: Der Wilhelm-Hauff-Weg ist nach dem Auftauen im Frühling immer sehr aufgeweicht. Kann man das nicht ändern?

Frau Lewandowski teilt mit, dass die Sanierungsmaßnahme bereits läuft und Ende des Jahres abgeschlossen sein soll. Der auf dem Spielplatz am Wilhelm-Hauff-Weg befindliche, derzeit gesperrte Spielturm wird demnächst ausgetauscht.

 

Stadtbezirksratsmitglied Frau Kirsch fragt: Was tut der Fachbereich zur ökologischen Weiterentwicklung der Stadtteile z. B. in Richtung Bienenfreundlichkeit?

Herr Loose teilt mit, dass man im Hinblick auf Bienenfreundlichkeit Rasenflächen zu extensiv gepflegten Langmahdflächen umgestalten könnte. Es gäbe allerdings keine Pflege- und Entwicklungskonzepte speziell für den Ortsteil Stöckheim, sondern zwei große stadtweite stadtökologische Konzepte:

  1. zum Klimaschutz mit urbanem Grün (Bauwerksbegrünung, Baumpflanzungen, Anlage von Energiewäldern
  2. zur Stärkung der Biodiversität (Streuobstwiesen, Kopfweiden, Blühflächen, artenreiche Staudenpflanzungen, Teichentschlammungen)

Beide Konzepte konzentrieren sich jedoch eher in den innerstädtischen stark versiegelten Bereichen und nicht in den Randlagen.

 

Stadtbezirksratsmitglied Frau Lavon fragt: Gehört auch der Bau von Insektenhotels zu den Maßnahmen?

Herr Loose verneint. Es gäbe Expertenmeinungen, die sich dagegen ausgesprochen hätten und viele heimische Bienenarten würden in der Erde brüten und diese Hotels eher nicht annehmen.

 

Stadtbezirksratsmitglied Frau Brozat-Essen fragt: Auf dem Schenkendamm auf verschiedenen Verkehrsinseln und im Thiedebacher Weg in der Gosse steht das Wildkraut sehr hoch. Außerdem treiben Am Schiffhorn die Schösslinge von den Bäumen regelmäßig aus. Wie ist dort der Pflegerhythmus?

Herr Bezirksbürgermeister Disterheft merkt in dem Zusammenhang an, dass die Pflege immer erst beginne, wenn der Haushalt genehmigt und freigegeben sei, was sich ja doch gelegentlich bis Mai/Juni hinziehen könne.

Herr Loose führt dazu aus, dass Stöckheim seit 2002 haushaltskonsolidiert gewesen sei, was bedeute, dass es bei bestimmten Pflegeobjektklassen wie bspw. Dem straßenbegleitenden Grün oder Grünzügen und Grünanlagen gar keine Pflege gab. Bis 2018 waren nur verkehrssichernde und gefahrenabwehrende Maßnahmen möglich. Erst seitdem gibt es auf der Grundlage eines Ratsbeschlusses finanzielle und personelle Ressourcen für eine knapp substanzerhaltende Pflege. Die Reinigung des straßenbegleitenden Grüns von Laub und Abfall wurde der Firma Alba übertragen. Das Vertragscontrolling erfolgt durch den Fachbereich Tiefbau und Verkehr. Die Bankettstreifen an der Straße mäht dieser Fachbereich zweimal im Jahr. Die Gossen werden von Alba gereinigt. Das Wildkraut aus den Gossen entfernt das Wildkrautprojekt des Fachbereichs Stadtgrün und Sport. Von der Grundscksgrenze bis zum Straßenbord sind in den meisten Fällen die Anwohner für die Wildkrautbeseitigung zuständig.

 

Herr Bezirksbürgermeister Disterheft dankt Herrn Loose für seine Ausführungen.

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