Rat und Stadtbezirksräte
13.03.2020 - 6 Standardraumprogramm für Gymnasien
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Zusätze:
- Verantwortlich: Dr. Arbogast
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Fr., 13.03.2020
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 40 Fachbereich Schule
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Die Verwaltung teilt mit, dass auf der Grundlage des Standardraumprogramms ein Abgleich des Bestands/Bedarfs an Räumen an allen Gymnasien erfolgen wird, um feststellen, welches Fehl an Räumen an den Schulen besteht. Anschließend erfolgen die Planungen, wie das Fehl gedeckt werden kann. Für die Abdeckung des an den Gymnasien entstehenden Raumbedarfs durch die Umstellung von G8 auf G9 wird es Interimsmaßnahmen geben müssen. Das Standardraumprogramm würde bei einem Neubau eines Gymnasiums vollständig umgesetzt. Bei den Bestandsschulen wird es Einschränkungen geben, da Schulen in Innenstadlagen voraussichtlich nicht baulich erweitert werden können. Daher wird auch die Einrichtung von Außenstellen geprüft.
Frau Schmedt reklamiert einen eigenständig zu nutzenden Raum für den Schulpersonalrat. Dieser fehlt im Standardraumprogramm. Herr Pawletko bittet, dass es einen eigenen Raum für eine Schulsozialarbeiterin bzw. einen Schulsozialarbeiter gibt. Frau Keller hält das Standardraumprogramm nur bedingt für zukunftsfähig. Die Verwaltung macht deutlich, dass das Standardraumprogramm mit den Schulleitungen der Gymnasien und der Schulbehörde abgestimmt worden ist.
Herr Schröder, Schulleiter des Lessinggymnasiums und Sprecher der Braunschweiger Gymnasien, hält einen eigenen Raum für den Schulpersonalrat nicht für zwingend erforderlich. Am Lessinggymnasium gibt es keinen eigenen Raum für den Schulpersonalrat, der sich dadurch in seiner Arbeit auch nicht eingeschränkt fühlt. Er betont allerdings auch, dass das Standardraumrprogramm aus Sicht der Schulleiterinnen und Schulleiter der Gymnasien ein Kompromiss auf unterster Stufe ist und ein paar Jahre zu spät kommt. Es bedarf jetzt schneller Lösungen, um den Raumbedarf der Schulen zu decken.
Hinsichtlich der Forderungen nach eigenen Räumen für den Schulpersonalrat und die Schulsozialarbeit betont die Verwaltung, dass es einen Abwägungsprozess zwischen der Gewährleistung der unterrichtlichen Bedingungen auf der einen Seite und der Anzahl der zu berücksichtigenden Verwaltungsräume auf der anderen Seite gegeben hat. Die Sicherstellung der Bedingungen, die für guten Schulunterricht notwendig sind, hatte dabei Vorrang.
Frau Bentin schlägt hinsichtlich der Berücksichtigung eines eigenen Raums für den Schulpersonalrat und die Schulsozialarbeit im Standardraumprogramm eine Formulierung in der Spalte "Bemerkungen" vor, nach der nach Möglichkeit jeweils ein eigener Raum für den Schulpersonalrat und die Schulsozialarbeiterin bzw. den Schulsozialarbeiter zur Verfügung gestellt werden sollte. Frau Naber schließt sich diesem Vorschlag an. Frau Werner bittet auch für die Schülervertretung einen eigenen Raum im Standardraumprogramm zu berücksichtigen.
Herr Bratmann lässte über folgende Änderung des Beschlussvorschlags der Verwaltung abstimmen.
Beschluss:
Das als Anlage beigefügte Standardraumprogramm für Gymnasien wird mit folgender Änderung beschlossen:
Bei den Ziffern 56 "Beratungslehrer, Schülervertretung, Elternsprechzimmer", "57 Personalrat" und 58 "Schulsozialarbeiter, Berufseinstiegsberater, weitere Professionen" wird in der jeweiligen Bemerkungsspalte der Zusatz aufgenommen, dass für die Schülervertretung, den Personalrat und den Schulsozialarbeiter möglichst ein eigener Raum zur Verfügung gestellt wird.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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öffentlich
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71 kB
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