Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

19.11.2020 - 5 Prostitution in Braunschweig, bordellartiger Be...

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Wortprotokoll

Die vorangegangene Frage von Herrn Paruszweski, inwieweit die Stadt Braunschweig das Projekt "Eintracht Hilft" unterstützt habe und ob es weitere Unterstützungsangebote außerhalb der Bruchstraße gebe, wird von Herr Klockgether beantwortet. Demnach werde das Projekt durch zwei Sozialarbeiterinnen des Gesundheitsamtes unterstützt. Diese unetrstützen vor allem in der Beratung und Vernetzung der Ehrenamtlichen.

 

Frau Lenz stellt die als Anlage 1 beigefügte Präsentation vor. Frau Talhofer und Frau Kinel stellen anschließend die Präsentation (Anlage 2) vor.

 

Ratsfrau Ohnesorge merkt an, dass die Corona-pandemie bereits bestehende Problemlagen deutlicher zeige. Die Unterstützung sei daher in den Fokus gerückt. Bei dem Thema Prostitution verfolgen die Länder unetrschiedliche Ansätze, so habe Schweden im Gegensatz zu Deutschland die Inanspruchnahme der Dienste von Prostituierten unter Strafe gestellt, während Deutschland Prostitution legalisiert habe. Welcher Weg der richtige sei, sei schwer auszumachen. Es müsse aber klar sein, dass Beratungsangebote weiter ausgebaut werden müssten. Zu dem Antrag der p²-Fraktion mekrt Ratsfrau Ohnesorge an, dass das Dortmunder Modell eine über Jahrzente gewachsene Struktur sei, die man nicht auf die Situation in Braunschweig von oben herab überstülpen könne. Hier sei der Dialog ein wichtiger Faktor.

 

Ratsfrau Mundlos merkt an, dass es wichtig sei, die Prostitierten Unterstützung für den Ausstieg zu ermöglichen. Beratungsangebote und Unterstützung solle ermöglicht werden.

 

Ratsfrau Naber merkt an, dass der Ansatz einen runden Tisch einzurichten positiv zu sehen sei. Es stelle sich allerdings die Frage, wie es gelänge alle Akteure an einen Tisch zu bringen, um Gespräche aufzunehmen. Der Antrag der p²-Fraktion setze gute erste Impulse, die zukünftig mitzunehmen seien.

 

Die Vorsitzende Frau Schütze merkt an, dass es möglich wäre, den durch Frau Lenz erwähnten bereits bestehenden Arbeitskreis zu erweitern. Auch im Sinne der anstehenden Haushaltsberatungen sei die Möglichkeit der Einrichtung und Erweiterung der Bartungslandschaft, vor Allem im Hinblick auf eine Ausstiegsberatung zu prüfen.

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Erläuterungen und Hinweise