Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

23.06.2020 - 9.2 Mittel für digitale Ausstattung

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Wortprotokoll

Der Bezirksbürgermeisterin Frau Zander liegt ein Schreiben der Grundschule Klint vor. Darin wird der Stadtbezirksrat um die Finanzierung von vier bestimmten Dokumenten-Kameras (Gesamtkosten ca. 1.300 €) gebeten. Das Lehrkräfte-Kollegium verweist auf die anstehende Ausstattung der Schule mit Whiteborards und sieht in den Dokumentenkameras eine sinnvolle Ergänzung bzw. Aufwertung der Ausstattung.

 

Die Bezirksgeschäftsstelle hat den Antrag an den Fachbereich Schule weitergeleitet, um in Erfahrung zu bringen, ob ein Beschluss zur Kostenübernahme für die genannten Geräte zielführend wäre. Ferner erfolgt die Beschaffung der digitalen Geräte, die später von der Verwaltung betreut werden, zentral vom Fachbereich Schule aus. Eine direkte Beschaffung durch die GS Klint würde ausschließen, dass die Aufstellung und die Inbetriebnahme sowie Wartung dann durch die Verwaltung erfolgen.

 

Die Rückfrage hat ergeben, dass Geräte vorgeschlagen wurden, die dem Fachbereich unbekannt sind. Ob die Geräte kompatibel zu den von der Stadt beschafften Whiteboards sind, müsste geprüft werden. Hierzu müsste jedoch ein Testgerät beschafft werden.

 

Eine Möglichkeit, die Beschaffung zu beschleunigen, besteht darin, dass der Stadtbezirksrat aus seinen Mitteln die Kosten für das Testgerät übernimmt. Sollte sich dies jedoch als nicht geeignet erweisen, kann das Gerät den üblichen Gepflogenheiten nach wahrscheinlich nicht zurückgegeben werden. Mehrere Stadtbezirksratsmitglieder sprechen sich allein wegen des damit verbundenen finanziellen  Risikos eindeutig dagegen aus.

 

Herr Walz vertritt die Auffassung, dass die Ausstattung mit Dokumentenkameras zum Standard im Rahmen des Medienentwicklungsplans gehört. Das Ansinnen der Schule bewertet er unter diesem Aspekt als nicht nachvollziehbar.

 

Die Verständigung erfolgt dahingehend, dass die Verwaltung mit der Grundschule Klint Kontakt herstellt, um passende Kameras für die Whiteboards festzulegen. Anschließend soll der Stadtbezirksrat von der Verwaltung über die voraussichtlich entstehenden Kosten, ausgehend von vier Geräten, informiert werden. Davon ausgehend, dass die Prüfung bis zur nächsten Sitzung im September 2020 abgeschlossen ist, geht das Gremium davon aus, dass ein entsprechender Beschluss dann gefasst werden kann. Die Bezirksgeschäftsstellenleiterin weist darauf hin, dass die Mittel dann ggf. dem Fachbereich Schule zur Verfügung gestellt werden.

 

 

 

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