Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

10.09.2020 - 2 Kreuz-Süd; Information der Niedersächsischen La...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Lange von der NLStBV trägt die Planungen zu den Bauarbeiten am Autobahnkreuz Süd anhand der als Anlage beigefügten Power-Point-Präsentation vor. Er erläutert, dass im Vorfeld der eigentlichen Bauarbeiten die SE|BS bereits seit der 11. Kalenderwoche 2020 für die Brückenverlegungen erforderliche Kanalbauarbeiten durchführt. In den nächsten Tagen werden diese Arbeiten abgeschlossen sein. Ab Montag, 14.09.2020 schließen sich die eigentlichen Bauarbeiten an den Bauwerken BS1 und BS2 im Autobahnkreuz Braunschweig-Süd direkt an. Diese sollen bis April 2024 andauern.

Herr Lange hebt hervor, dass der Führung des Verkehrs während der Bauzeit eine

besondere Rolle zukomme. Das Ziel sei:

 

glichst geringe Einschränkungen auf der A39

glichst geringe Einschränkungen auf der B4/A36

weitestgehend Aufrechterhaltung von Verbindungen

Aufrechterhaltung des Stadtbahnverkehrs

Berücksichtigung zu erwartender Unfallgefahren

Betrachtung der Leistungsfähigkeit

Berücksichtigung der Befindlichkeiten verschiedener Beteiligter (Anwohner, Kfz- und Stadtbahnverkehr, Interessen der Stadt und z.B. von Rettungsdiensten)

 

Aus diesem Grunde habe man sich entschlossen, den Verkehr über Behelfsbrücken zu führen. Dennoch wird es dauerhafte Sperrungen von drei Rampen geben:

 Nordwest-Ohr (WOB WF)

 dwest-Ohr (BS-Innenstadt WOB)

 dost-Ohr (SZ BS-Innenstadt)

Das Nordost-Ohr (WF SZ) sowie alle vier Tangentialrampen bleiben offen, der Stadtbahnverkehr wird eingleisig geführt.

 

In den Osterferien 2021 sollen die Arbeiten zur Errichtung der Behelfsbrücken im 24h-Betrieb erfolgen, es wird jedoch voraussichtlich zu kurzzeitigen Vollsperrungen auf der B4/A36 kommen. Ab April/Mai 2021 wird der Abriss der Bestandsbrücken und der Brückenneubau beginnen. In dem Zuge werden Vollsperrungen der A39 an zwei Wochenenden und einigen Nächten notwendig sein. Im Oktober 2023 sollen die Brückenneubauten fertiggestellt sein und der Verkehr von den Behelfsbrücken auf sie umgelegt werden. Danach beginnt der Rückbau der Behelfsbrücken. Das Bauende ist für April 2024 geplant.

 

Zum Baufortschritt und möglichen Verkehrsbehinderungen wird auf folgenden Internetseiten regelmäßig informiert werden:

 www.strassenbau.niedersachsen.de

 www.kreuz-bs-sued.de

 

Herr Lange räumt ein, dass es zu Verkehrsbehinderungen im Stadtbezirk kommen wird. Die Karten dazu, die die mit einem Computerprogramm simulierten Ausweichverkehre darstellen, sind im Anhang einzusehen. Allerdings sei auch klar, dass der Verkehr sich seine Wege selbst suche und auch manchmal ganz anders, als die Modellrechnungen voraussagen. Wie sich die Situation tatsächlich entwickelt, werde man erst im Vollzug sehen.

 

Herr Müller-Struck fragt nach, in welchem Zeitabstand die Straßenbahn Linie 1 während der einspurigen Phase verkehren wird. Herr Lange und Herr Dr. Linnenberg gehen davon aus, das der 15 Minutentakt beibehalten werden soll.

 

Herr Schrader merkt an, dass der Rüninger Weg schon jetzt sehr belastet sei, zumal auch der Verkehr aus dem Baugebiet Stöckheim Süd mit zunehmender Fertigstellung der Häuser immer mehr zunimmt. Herr Lange und Herr Dr. Linnenberg erläutern, dass Erleichterungsmaßnahmen im Bedarfsfall ergriffen werden. Herr Schrader weist ferner darauf hin, dass für Beschädigungen der Straße durch vermehrte Ausweichverkehre die Anlieger nicht bei deren Reparatur zu Straßenausbaubeiträgen herangezogen werden dürfen.

Herr Kutter regt an analog zum Messeschnellweg in Hannover morgens und abends während der Rushhour den Verkehr nur in eine Richtung zuzulassen. Herr Lange erläutert, dass diese Variante wegen der Straßenbahngleise in der Mitte, die dann zu queren wären, nicht praktikabel sei.

 

Herr Bezirksbürgermeister Disterheft betont, dass die im Stadtbezirk bisher realisierten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und verlangsamung nicht zurückgebaut werden sollten. In dem Punkt besteht laut Herrn Dr. Linnenberg Konsens mit dem Fachbereich Tiefbau und Verkehr. Herr Bezirksbürgermeister Disterheft bittet ferner darum, dass die Einsatzleitstelle die Ortfeuerwehren über die neuen Rettungswege informiert. Herr Dr. Linnenberg sagt zu das zu veranlassen.

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Anlagen

Erläuterungen und Hinweise