Rat und Stadtbezirksräte
23.06.2021 - 4.3 Baumbestand schützen und durch Regenwassermanag...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.3
- Sitzung:
-
Sitzung des Grünflächenausschusses
- Zusätze:
- Verantwortlich: CDU-Fraktion im Rat der Stadt
- Gremium:
- Grünflächenausschuss
- Datum:
- Mi., 23.06.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Ratsfrau Mundlos stellt den Antrag vor.
Sie schlägt vor, den Antrag dergestalt abzuändern, dass eine Beteiligung des Thünen-Instituts nicht zwingend erforderlich ist, sondern auch die Einbeziehung von anderweitigem externen Sachverstand möglich ist. Zudem bittet sie, den Antrag bezüglich der angegebenen Zeitschienen abzuändern, so dass bei Punkt 1 und 2 des Beschlussvorschlages die Formulierung "bis Ende des Jahres 2021" durch "bis Mitte 2022" ersetzt wird. Punkt 3 soll in "Die Verwaltung wird gebeten, Wege aufzuzeigen, in welchen sie darlegt, wie sie zukünftig mithilfe eines stärkeren Regenwassermanagements die Bewässerung städtischen Grüns trinkwasserunabhängig darstellen wird." geändert werden.
Protokollnotiz: Bezirksbürgermeisterin Frau Jaschinski-Gaus verlässt die Ausschusssitzung.
Ratsfrau Schneider gibt an, dass sie von Seiten der Verwaltung weitere Informationen zu dem Antrag benötige, um entscheiden zu können und bittet, darum, den Antrag zurückzustellen oder passieren zu lassen.
Stadtrat Herr Herlitschke betont, dass Trockenschäden derzeit bereits sichtbar sind und erläutert die Maßnahme der Wassersäcke und verschiedene generelle Möglichkeiten des Wassermanagements, deren Umsetzungsmöglichkeiten jedoch im Einzelfall geprüft werden müssen.
Herr Loose gibt an, dass durch Trockenschäden in den Jahren 2018 und 2019 ein Verlust von ca. 1.100 Bäumen entstanden ist. Gleichzeitig informiert er darüber, dass laut einer Mitteilung in der BZ der Fachbereich Förderungen aus einem Programm des Bundes zur Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel erhalten werde. Ein Förderbescheid liege noch nicht vor, das weitere Verfahren ist daher noch offen, so dass auch zum momentanen Zeitpunkt noch kein entsprechender Gremienbeschluss herbeigeführt werden könne.
Ratsherr Prof. Dr. Dr. Büchs bittet darum, über den Antrag bereits zu beschließen, allerdings den Antrag in einen Prüfauftrag umzuformulieren. Er benennt diverse Institute, die als Alternative zum Thünen-Institut in Betracht kämen.
Ratsherr Hanker schlägt vor, den Punkt 1 des Beschlussvorschlages zu streichen, da die mündlichen Stellungnahmen der Verwaltung als ausreichend angesehen werden.
Ratsfrau Johannes beantragt, den Beschluss passieren zu lassen, damit der Sachverhalt innerhalb der Fraktion besprochen werden kann.
Ratsfrau Mundlos gibt an, dass sie die Verfahrensweise nicht präferiere, sich jedoch zu einem "passieren lassen" bereiterkläre.
Der Ausschuss lässt den Antrag ohne Beschlussempfehlung in der Sache passieren.
