Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

22.09.2021 - 3.2 Bauvorhaben Technikumhalle des Wilhelm-Klauditz...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Staudt, huber staudt architekten bda, trägt von 15:40 Uhr bis 15:57 Uhr zum aktuellen Planungsstand für den Forschungsstandort vor und visualisiert mit der protokollarisch unter TOP 3.2 eingebundenen Präsentation. Im Anschluss gehen die Herren Staudt, Heidrich (Fraunhofer-Gesellschaft) und Thiele (Fraunhofer WKI) bis 16:21 Uhr auf Fragen und Anmerkungen der Ratsmitglieder Dr. Mühlnickel, Jalyschko, Palm, Bley, Rosenbaum und von Frau Dr. Goclik ein. Die Baudichte auf dem Erweiterungsgrundstück sei gegenüber der Bauvoranfrage deutlich reduziert worden. Teile des Raumprogramms sollen auf dem Bestandscampus umgesetzt werden. Es solle anstatt drei nun ein kompaktes Bauwerk aus Holz auf dem Erweiterungsgrundstück entstehen. Besonderes Augenmerk genieße eine gute Erschließung und offene Gestaltung des Campus und Gebäudes als „Schaufenster der Wissenschaft“. Mit dem benachbarten Studentenwerk befinde man sich seit Längerem im engen Austausch und stimme sich zu Nutzungs-/Leitungsrechten, Zufahrten usw. fortlaufend ab. Der technische Anschluss des hinzukommenden Baukörpers gestalte sich aufgrund vorhandener Infrastruktur unproblematisch. Um innovative Lösungen wie Parkpaletten oder eine Tiefgarage realisieren zu können, wäre es nötig gewesen, dem Zuwendungsgeber (projektbezogene Bund-/Land-Finanzierung) nachzuweisen, dass klassische ebenerdige Parkplätze baulich nicht realisierbar seien. Der Zwang, die Stellplätze in einem Umfeld von 300 m Entfernung zum bestehenden Campus herzustellen, habe nach eingehender Prüfung keine andere Fläche als das bewaldete Gebiet ergeben. Die Teileinfriedung des Areals wird erläutert. Sofern möglich sollen die Dächer der geplanten Gebäude begrünt werden. Das Dach der Technikumshalle biete durch Oberlichter und technische Anlagen wenig Möglichkeiten für eine Dachbegrünung. Im Rahmen der Planung des nachhaltigen Energiekonzeptes wird der Einsatz von Photovoltaik geprüft. Eine Einspeisung von Solarstrom in das Netz sei der Fraunhofer-Gesellschaft nicht möglich. Auf dem Campus wird ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk verwendet. Die neuen Gebäude werden so konstruiert, dass eine Nachrüstung mit Photovoltaik auf den Dachflächen möglich sei. Ausschussvorsitzende Palm bekräftigt abschließend die Bedeutung des WKI als Forschungsstandort und erbittet eine fortlaufende Information an den Stadtbezirksrat und den Fachausschuss.

 

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Der Ausschuss nimmt Kenntnis.

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Anlagen

Erläuterungen und Hinweise