Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

24.09.2021 - 5.2.1 Versorgung in BS im Reha-Bereich, Rolle Rehazen...

Reduzieren

Wortprotokoll

Dr. Göpfer führt aus, dass die Versorgungssituation im Rehazentrum Gegenstand vorangeganer Diskussion gewesen sei. Die Vorgaben der Stadt und des Wirtschaftsrates sei daher Vorgänge zu optimieren und eine Wirtschaftlichkeit sicherzustellen. Herr Schnalke werde zukünftig die Gesamtleitung des Zentrums übernehmen. Die jetzige organisatorische Aufhängung sei nicht erfolgreich, so dass eine Gesamtleitung gefunden werden müsse. Diese werden an die Geschäftsführung als Stabsstelle angehängt.

Es werden auch eine strategische Analyse mit Unfallversicherern durchgeführt mit dem Ziel Patienten zukünftig qualitativ besser und serviceorientierter versorgen zu können.

Ziele seien Netzwerkpartner zu stärken und eine neue Geräteausstattung anzuschaffen. Ziele und Ergebnisformulierung sollen dem Patienten in Aussicht gestellt werden in Abstimmung mit den Physiotherapeuten und in Einklang mit Rehamaßnahmen. Angestrebt sei ein Kompetenzzentrum für Handerkrankte.

 

Das Ziel sei eine Steigerung der Auslastung der Angebots mit 10 % in der Physiothearpie und 30% der Sporttherapie. Durch digitale Geräteeinstellungen solle gezielter geübt werden können. Zudem solle der Zugang durch digitalisierte Terminvergaben realisiert werden. Auch Zusatzangebote in der Betriebsmedizin solle es zukünftig geben, sodass ein deutlich besseres Angebot für Menschen in der Region fokussiert werden könne.

 

Frau Mundlos fragt nach in welcher Zeitplanung die Ziele realisiert werden sollen, vor allem in Hinblick auf Geräteanschaffungen, die eine Ausschreibung bedingen würden und Schulungen der Mitarbeitenden.

 

Dr. Göpfert antwortet, dass die Abteilung durch eine Geschätfsführung weiterentwickelt würde. Die Abteilungsleitung wurde bereits gefunden und die Abstimmungen zur konzeptionellen Weiterentwicklung laufen. Die Leitung könne ab Januar die Arbeit aufnehmen. Die Geräte lägen unter der Ausschreibungsschwelle. Die Angebote seien im gestuften Verfahren eingeholt worden. Für die Räume müsse eine Baugenehmigung eingeholt werden.

 

Frau Naber fragt nach den baulichen Gegebenheiten und ob alle Beschäftigten gehalten würden.

 

Dr. Göpfert antwortet, dass es baulich nicht komplex sei, es sei lediglich erforderlich die Innenräume etwas umzugestalten. Personell würde allen Mitarbeitern ein Angebot gemacht. Bei den Therapeuten fänden die Pläne eine hohe Akzeptanz. Jeder sei willkommen mitzuwirken.

 

Herr Hanker fragt wie hoch die Gesamtinvestition ausfalle und ob es sich um Fördermittel handle und mit welcher Auslastung zu rechnen sei.

 

Dr. Göpfert antwortet, dass es keine Fördermittel gebe. Es sei ein Angebot des Klinikums unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit. Die Gegenfinanzierung sei selbsttragend. Insgesamt lägen die Maßnahmen im sechsstelligen Bereich. Die Auslastung sei mit 85 % kalkuliert.

Erläuterungen und Hinweise