Rat und Stadtbezirksräte
12.10.2021 - 3.6 Bundesprogramm "Anpassung urbaner Räume an den ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.6
- Sitzung:
-
Sitzung des Grünflächenausschusses
- Zusätze:
- Verantwortlich: Gekeler
- Gremium:
- Grünflächenausschuss
- Datum:
- Di., 12.10.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Ratsherr Hanker fragt bezüglich des Koordinierungsgesprächs für das Förderprogramm nach, da in der Mitteilung der Verwaltung aufgeführt ist, dass dieses im Januar 2022 stattfinden solle. Er befürchte, dass die Stadt Braunschweig durch die späte Festsetzung dieses Gespräches nicht mehr förderungsberechtigt sein könne.
Er merkt an, dass in Bezug auf das Thema „Zukunftsbäume“ die Frage zu stellen sei, ob gegebenenfalls in Braunschweig der Durchmesser der jeweiligen Baumscheiben in der Vergangenheit zu gering gewählt worden sei, so dass sich durch die hieraus ergebenden Auswirkungen die Lebensdauer einzelner Bäume stark verkürze.
Herr Loose gibt an, dass aus der letzten Mitteilung des Bundesamtes für Raumordnung zu lesen sei, dass Maßnahmen der Stadt Braunschweig definitiv gefördert werden. Man könne sogar Maßnahmen bereits beginnen, beantragen oder anzeigen. Er weist darauf hin, dass offensichtlich der „Projektträger Jülich“ mit der Abwicklung von Seiten des Bundes beauftragt wurde. Insgesamt werde man sich somit vorbereiten; es bestehe jedoch noch immer ein Restrisiko, dass eine Förderung nicht in dem beantragten Umfang stattfinden werde, so dass weitere Maßnahmen noch nicht eingeleitet werden. Im Sinne der Rechtssicherheit werde daher der Förderbescheid abgewartet.
Bezüglich der Problematik der Zukunftsbäume präzisiert Herr Loose, dass es sich bei dem urbanen Raum um einen Extremstandort mit beispielsweise einer höheren Wärmeeinstrahlung durch umliegende Bebauung handele. Er betont, dass eine größere Baumscheibe gleichbedeutend mit einem größeren Volumen der Pflanzgrube und damit mit einer Verbesserung der Entwicklung einer artgerechten Wurzelbildung sei. Er verweist jedoch auch auf eine Vielzahl an älteren Bäumen innerhalb des Stadtgebietes, bei denen trotz kleiner Baumscheiben eine hohe Vitalität vorhanden ist. Insgesamt sehe er es als Aufgabe an, bei zukünftigen neuen Baumpflanzungen als auch bei Ersatzpflanzungen im Zusammenspiel mit anderen Organisationseinheiten die Baumscheibengröße als wichtigen Faktor mit zu betrachten.
Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.
