Rat und Stadtbezirksräte
10.12.2021 - 5.1 Ergebnisse der gesamtstädtischen Schulhofanalyse
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Schulausschusses
- Zusätze:
- Verantwortlich: Gekeler
- Gremium:
- Schulausschuss
- Datum:
- Fr., 10.12.2021
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Die Verwaltung stellt das Ergebnis des beauftragten Planungsbüros im Rahmen einer Präsentation vor. Diese ist als Anlage beigefügt.
Frau Ohnesorge erkundigt sich nach dem weiteren Vorgehen bei den in der Analyse mit erster Priorität genannten Schulen. Ferner sollte eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen auch bei dem Ersatz von Einzelgeräten erfolgen, um so ggf. einen geänderten Bedarf berücksichtigen zu können. Eine Nichtbeteiligung von Kindern und Jugendlichen sollte die Ausnahme sein.
Herr Schnepel erkundigt sich nach dem Bewegungsangebot für die Schulhofflächen der weiterführenden allgemein bildenden und der berufsbildenden Schulen um auch diesen Altersgruppen Bewegungsanreize zu bieten. Zudem bittet er um Auskunft, ob z. B. bei der 6. IGS eine Öffnung des Schulhofs für die Öffentlichkeit geplant sei.
Herr Wirtz bittet die Einzelergebnisse der Analyse für die Öffentlichkeit bzw. Gruppen und Fraktionen im Rat zugänglich zu machen.
Bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen bittet Frau Ihbe um Erläuterung, ob hier die Beteiligung direkt oder über die Schulleitungen erfolgt sei. Des Weiteren fragt sie nach der Möglichkeit zur Einwerbung von Fördermitteln zur Umgestaltung von Schulhöfen. Auch Frau Ihbe bittet um Prüfung, inwieweit Schulhöfe an den Wochenenden und Schulferien für die Öffentlichkeit geöffnet werden können.
Herr Mehmeti fragt nach der Berücksichtigung von ökologischen Aspekten, z. B. bei der Auswahl von Baumarten bei der Begrünung von Schulhöfen.
Frau Bentin verweist auf die oftmals asphaltierten Schulhöfe der berufsbildenden Schulen und erkundigt sich, ob eine Begrünung in diesen Fällen schneller umsetzbar wäre, da keine Spielgeräte o. ä. beschafft werden müssten.
Zur Priorisierung der Maßnahmen erklärt die Verwaltung, dass Einzelfallanalysen notwendig seien um im Rahmen der Mittel- und Personalressourcen eine Umsetzung zu prüfen.
Die in der Analyse dargestellten Angebote für Kinder und Jugendliche seien lediglich Hinweise des Planungsbüros. Die Durchführung und Organisation der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen erfolgt über den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie. Bei Ersatzspielgeräten erfolgt diese Beteiligung in enger Abstimmung mit den jeweiligen Schulleitungen.
Ob die Möglichkeit der Einwerbung von Fördergeldern besteht, muss geprüft werden. Die Antwort wird nachgereicht.
Grundsätzlich sieht die Verwaltung die Öffnung von Schulhöfen für die Öffentlichkeit kritisch. Schulhöfe müssen zum Unterrichtsbeginn am Montag in einem verkehrssicheren und gefahrenfreien Zustand sein. Der dafür notwendige hohe Pflegeaufwand kann aber nicht gewährleistet werden. Von daher wird auch bei der 6. IGS nicht mit einer Freigabe des Schulhofs zu Ferien- und Wochenendzeiten ausgegangen.
Der in der Analyse dargestellte ökologische Aspekt stellt lediglich einen Vorschlag des Planungsbüros dar.
Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt grundsätzlich nach Bedarf und nicht vorrangig nach der Höhe der einzusetzenden Mittel.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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1,3 MB
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