Rat und Stadtbezirksräte
10.03.2022 - 5.1 Kommunikation der Stadt internationaler gestalten
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: FDP-Fraktion im Rat der Stadt
- Datum:
- Do., 10.03.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 14:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Beschluss:
- zurückgestellt
Wortprotokoll
Herr Lehmann erläutert, dass mit dem Antrag die sprachliche Vielfalt auf der Internetseite der Stadt Braunschweig ermöglicht werden solle und es sich um einen Vorschlag handele, wie dies umgesetzt werden könne. Den Umfang müsse die Stadt Braunschweig festlegen. Herr Lehmann stelle sich eventuell ein Projekt mit der TU Braunschweig vor, wobei Personen, die Fremdsprachen studieren, dort mitwirken könnten. Es müsse eruiert werden, welche Angebote in welche Sprachen übersetzt werden sollen. Im Vergleich zu anderen Städten würden weniger Sprachen angeboten.
Herr Wendt hält den Antrag für zielführend, da die Stadt Braunschweig eine Universitätsstadt sei. Das Ziel solle sein, die Sprachen auf der Homepage abzubilden. Daher unterstütze er den Antrag.
Frau Antonelli-Ngameni erläutert, dass sie den Antrag unterstütze, da es angebracht sei die Kommunikation internationaler zu gestalten. Dies solle teilhabeorientiert gestaltet werden und herkunftssprachliche Personen sollen mit einbezogen werden. Dies solle nachhaltig erfolgen, damit Korrekturen und Übersetzungen dauerhaft durchgeführt werden könnten.
Frau Antonelli-Ngameni nimmt Bezug auf den 2019 gestellten finanzwirksamen Antrag zum Thema Mehrsprachigkeit der Internetseite. Es seien 10.000 € eingestellt worden um die zentralen Stellen zu bündeln. Das Ergebnis sollte im Frühjahr 2021 bekannt gegeben werden, was allerdings noch ausstehe. Die Grünen möchten das Thema breiter aufstellen und abwarten, wie der Bericht der Verwaltung aussehe und welche Ergebnisse daraus hervorgehen. Daher solle der Antrag auf die nächste Sitzung geschoben werden.
Herr Sommerfeld merkt an, dass über die Vertagung auf die nächste Sitzung laut Geschäftsordnung sofort abgestimmt werden müsse. Doch zunächst sollten die weiteren Fragen beantwortet werden.
Herr Paruszewski begrüßt den Antrag. Er selbst habe Broschüren international übersetzen lassen. Es sei wichtig, welche Inhalte übersetzt werden sollen, da eine Beantwortung von Anfragen in internationalen Sprachen auch von der Verwaltung möglich sein müsse. Hier sei die arabische Schrift eventuell problematisch.
Herr Mehmeti erklärt, dass der Antrag an sich gut sei, aber noch Klärungsbedarf bestehe. Auch in Hinblick auf die Haushaltswirksamkeit des Antrages. Es sei unglücklich, dass Mitarbeitende der Verwaltung nebenbei übersetzen sollen. Herr Mehmeti erläutert, dass noch einmal interfraktionell beraten werden solle und zielgerechter formuliert werde.
Herr Sommerfeld stellt zur Vertagung klar, dass dieser Antrag ein Ratsantrag zur Vorberatung für den Fachausschuss sei. Es könne hier nur eine Vertagung für den AVI bindend beschlossen werden, Verwaltungsausschuss und Rat könnten abweichend verfahren. Es würde hier nur ein Beschlussvorschlag an den Verwaltungsausschuss weitergereicht. Der Antrag soll mit der Frage an Herrn Lehmann in die nächste Beratungsfolge geschoben werden.
Herr Lehmann erklärt, dass der Antrag gute Resonanz gefunden habe und es solle so verfahren werden.
Herr Sommerfeld ließ über den einvernehmlichen Vorschlag abstimmen, dass in die nächste Beratungsfolge vertagt wird.
