Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

17.03.2022 - 3 Ständiger Tagesordnungspunkt "Kinder- und Jugen...

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Wortprotokoll

Frau Schütze bittet unter diesem Tagesordnungspunkt auch um einen kurzen Bericht zur Lage der aus der Ukraine geflüchteten Menschen in Braunschweig.

Sie beantragt die Aufnahme dieser Thematik als ständigen Tagesordnungspunkt für die Sitzungen des Jugendhilfeausschusses. Der Ausschuss stimmt diesem Antrag zu.

 

Frau Dr. Arbogast berichtet über das aktuelle Infektionsgeschehen in Braunschweig und dessen Auswirkungen auf die Kinder- und Jugendbetreuung sowie über die Lage der Kriegsgeflüchteten aus der Ukraine in Braunschweig.

 

Derzeit steigen die Fallzahlen und damit auch die coronabedingte Belegung in den Kliniken weiter an. Eine Verlagerung des Infektionsgeschehens von den jüngeren Kindern hin zu den 15- bis 34-hrigen ist deutlich erkennbar.

 

Die Personalausfälle in den Kinder- und Jugendeinrichtungen aufgrund von Erkrankungen und Quarantänemaßnahmen sind zum Teil erheblich.

Herr Albinus ergänzt, dass im Zusammenwirken mit dem ohnehin vorherrschenden Fachkräftemangel bereits Angebote eingeschränkt werden mussten.

 

Frau Dr. Arbogast fürhtweiter aus, dass die Impfquote in der Ukraine deutlich unter der deutschen Imfpquote liegt. Dies birgt zusätzliche Risiken z. B. in den Sammelunterkünften für Geflüchtete.

 

In Braunschweig befinden sich ca. 1000 Geflüchtete aus der Ukraine. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass sich weitere Geflüchtete in Braunschweig aufhalten, die sich bislang nicht bei der Stadt gemeldet haben. Die Stadthalle wurde als Erstaufnahmestelle für eine kurze Unterbringungszeit hergerichtet. Darüber hinaus werden die Menschen in Hotels und der Jugendherberge untergebracht. Die Essensversorgung erfolgt in Kooperation mit der Mensa der TU Braunschweig. Etwa die Hälfte der Menschen ist in privaten Haushalten untergekommen.

Unter den Geflüchteten sind viele Kinder und Jugendliche, aber nur sehr wenige unbegleitete Minderjährige.

 

Fragen zur derzeitigen Lage und zum geplanten Vorgehen der Stadtverwaltung in Bezug auf die Betreuung und Unterbringung der Geflüchteten aus der Ukraine werden beantwortet.

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