Rat und Stadtbezirksräte
04.05.2022 - 4.1.1 Zwischenbericht Projekt "Präventive Hausbesuche"
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1.1
- Datum:
- Mi., 04.05.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Präsentation wird als Anlage beigefügt.
Frau Mundlos fragt nach, wie es beurteilt werde, dass sich von 14.000 angefragten Personen nur 417 für ein Gespräch zurück gemeldet hätten. Sie fragt außerdem nach, wie es geplant sei den Wirkungsgrad zu erhöhen.
Frau Ternité teilt mit, dass es viele Anrufe gegeben habe, aber sich nur 417 Personen zum Gespräch angemeldet hätten. Die Gründe seien unklar. Es sei noch fraglich wie man die Zahl erhöhen könne. Es sei geplant mehr Werbung zu machen und weiterhin die Geburtstagskinder anzuschreiben. In den anderen beiden Modellkommunen sei die Ressonanz ähnlich.
Frau Ohnesorge gibt zu bedenken, dass die Erkenntnisse represäntativ bleiben müssten, da sich vermutlich nur die Aktiven melden würden. Sie fragt nach, wie die Rückmeldung derzeit erfolgen soll und stellt die Frage, ob evtl. hier anzusetzen sei.
Frau Ternité teilt mit, dass um Rückmeldungen per Telefon oder E-Mail gebeten worden sei. Eine Rückmeldung per Antwortkarten habe es nicht gegeben, da dies aus datenschutzrechtlichen Gründen schwierig sei. Geplant sei es weiter an die Öffentlichkeit zu gehen und die Personen anzuschreiben.
Frau Wolnik fragt nach, ob es sich um eine reine Beratungstätigkeit handele und, ob sich die Fragen der Besucher überschneiden würden. Außerdem fragt sie nach, wie mit geäußerten Wünschen umgegangen werde und, ob es die Möglichkeit zu Vernetzungen gibt. Sie fragt nach, ob es auch vereinsamte Personen gebe.
Faru Ternité teilt mit, dass die Zweitbesuche durch die Nachbarschaftshilfen durchgeführt würden. Diese würden Beratungen zu Freizeit, Pflegegrad, Hilfen im Alltag und Vernetzung durchführen. Frau Ternité teilt mit, dass es vereinsamte Personen gebe, die sich über die Besuche freuen würden, obwohl keine Hilfe benötigt werde.
Frau Ihbe bittet darum mitzuteilen, wie es nach den Besuchen weitergeht. Sie bittet darum Hinweise auf die vorhandenen Strukturen zu geben.
Frau Ternité teilt mit, dass es das Ziel sei die Personen an die vorhandenen Strukturen anzubinden. Das Gruppenangebot sei wegen Corona, aber derzeit noch eingeschränkt.
Frau Köhler fragt nach, ob es denbar wäre, dass das Projekt noch stärker in die Kooperation mit den vorhandenen Strukturen gehen könne, um dann im zweiten Schritt Hausbesuche zu machen.
Frau Ternité teilt mit, dass dies nicht dem Projekt des Landes Niedersachen entspräche, aber sinnvoll wäre.
Frau Ihbe bittet darum, dass zum Abschluss des Projekts noch einmal berichtet wird.
