Rat und Stadtbezirksräte
04.05.2022 - 4.1.2 Altenhilfe- und Pflegeplanung - Betreuung und P...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1.2
- Datum:
- Mi., 04.05.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Präsentation wird als Anlage beigefügt.
Herr Dr. Piest fragt, ob es die Intention gebe Demenzkranke in speziellen Einrichtungen unterzubringen oder, ob mehr ein integrativer Ansatz geplant sei.
Herr Schubert teilt mit, dass mehrere Modelle in einem Workshop vorgestellt wurden. Die Umsetzung sei jedoch schwierig. Es würden Modelle für wohnortnahe Betreuungen gesucht.
Frau Dr. Arbogast ergänzt, dass die Planungshoheit über die Versorgung mit Pflegeplätzen nicht bei den Kommunen läge. Da derzeit keine Möglichkeit der Einflussnahme bestehe, könne die Kommune auch keinen Einfluss auf beispielsweise die Verteilung der Einrichtungen im Stadtgebiet nehmen. Im Zuge der Altenhilfe- und Pflegeplanung wird aber versucht werden über Gespräche Einfluss zu nehmen.
Frau Ihbe fragt nach, wie es nach der Ermittlung der Bedarfe weiter gehe und wann die Maßnahmen greifen würden.
Herr Schubert teilt mit, dass viele Projekte derzeit schon laufen würden. Viele Akteure wollen Maßnahmen in die Umsetzung bringen. Die Umsetzung werde nach und nach kommen, hänge jedoch auch von den Fördermöglichkeiten ab.
Frau Mundlos fragt nach, ob es Planungen zu Dementen-WGs gebe.
Herr Schubert teilt mit, dass die quartiersbezogenen Angebote in der Steuerungsgruppe eines der wichtigsten Themen sei. Der Träger Ambet sei ein großer Träger, welcher Angebote entwickele. Es sei geplant in den Nachbarschaftszentren Angebote zum Thema Demenz zu machen.
Herr Wendt fragt nach, wie die Musterwohnung aus dem Maßnahmenkatalog angenommen werde und wie die Kooperation mit den Wohnungsbaugesellschaften funktioniere. Des Weiteren bittet er darum mitzuteilen wie die Kostenfaktoren hierzu sind.
Herr Schubert teilt mit, dass er keine konkreten Zahlen habe, aber die Wohnungsbaugesellschaften großes Interesse hätten. In dem Steuerungskreis sei die Baugenossenschaft Mitglied. Genauere Zahlen können ggf. in Erfahrung gebracht werden.
Herr Winkler teilt mit, dass die Vergütung im ambulaten und stationären Bereich unterschiedlich sei und zu erwarten sei, dass sich der Pflegenotstand im ambulaten Bereich verstärken werde. Er fragt nach, ob es Initiativen gebe dem entgegen zu treten und, ob es auf Bundesebene Pläne gebe der unterschiedlichen Bezahlung anzugleichen.
Herr Schubert teilt mit, dass es hierzu kommunal nur ideelle Einflussmöglichkeiten gebe. Bundesinitiativen gebe es.
Herr Wendt betont, dass die fußläufige Erreichbarkeit vom Einzelhandel, inbesondere bei der Planung der Naubaugebiete, berücksichtigt werden sollte.
