Rat und Stadtbezirksräte
04.05.2022 - 3 Aktueller Sachstand zur Corona-Pandemie
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Datum:
- Mi., 04.05.2022
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Frau Dr. Arbogast berichtet, dass die Corona-Zahlen derzeit hoch seien. Die Hospitalisierungrate sei gesunken. Eine Korrelation zwischen hoher Inzidenz und hoher Hospitalisierungsrate gebe es derzeit nicht. Die Situation sei insgesamt beherrschbar und ruhig. Das Impfangebot bleibe. Die mobilen Impfteams seien wieder intensiver im Stadtgebiet unterwegs. Auch den Kriegsvertriebenen werden Impfangebot nach der STIKO gemacht.
Herr Wendt fragt nach, wie der Sachstand zu den Gesprächen mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu Long-Covid sei. Des Weiteren bittet er darum mitzuteilen wie viele Schulkinder derzeit infiziert sind.
Frau Dr. Arbogast teilt mit, dass dazu derzeit noch keine Erkenntnisse vorlägen. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung werde noch einmal nachgefragt. Die Verwaltung sieht es jedoch nicht als Aufgabe und habe keine Möglichkeiten dies zu leisten. Die Krankenversicherungen, Rettenversicherer und Reha-Trägern seien hier Ansprechpartner. Der Schwerpunkt der Corona-Infizierten läge bei den 5- bis 50-Jährigen. In der KW 17 habe die Inzidenz bei 1.423 gelägen. Die Verteilung habe sich folgendermaßen dargestellt:
0 bis 4-Jährige: 829
5- bis 14-Jährige: 1.691
15- bis 34-Jährige: 1.935
35- bis 59-Jährige: 1.547
60- bis 79-Jährige: 676
über 80-Jährige: 820
Frau Jaschinski-Gaus bittet um Mitteilung, ob es Erkenntnisse gibt wie der Impstatus der Kriegsvertriebenen ist und, ob diese Impfungen wahrnehmen würden. Außerdem fragt sie nach, ob es Informationen zu den Erkrankungen der Kriegsvertriebenen gebe.
Frau Dr. Arbogast teilt mit, dass es eine engmaschige Kontrolle in den Unterkünften gebe. Das Ergebnis der Kontrollen in den Unterkünften sei anders als erwartet. Die Impfquote in der Ukraine läge laut RKI bei ca. 35 %. Es gebe ein Impfangebot, welches gelegentlich angenommen wird. Es gebe hierzu auch Informationsmaterial auf ukrainisch. Ein Impfteam sei in der Naumburgstraße vor Ort. Zu den Impfungen gebe es auch Beratungen mit Übersetzungen. Detaillierte statistische Daten lägen nicht vor.
Frau Mundlos fragt nach, ob es eine Information zum Durchseuchungsgrad der Schulkinder gebe.
Frau Dr. Arbogast teilt mit, dass es keinen Überblick hierzu gebe. Es sei auch davon auszugehen, dass die Dunkelziffer sehr hoch ist. Sie verweist auf das Dashboard des RKI.
