Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

05.05.2022 - 3.2 Förderung der biologischen Vielfalt in der Stad...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Loose stellt die Mitteilung vor und gibt an, dass der Verlängerungsbescheid vor zwei Wochen eingegangen ist und somit für ein weiteres Jahr Mittel zu Verfügung stehen, um den letzten Modulteil zu bearbeiten. Er erläutert die Anlage naturnaher Staudenflächen und stellt die Zusammenarbeit mit dem JKI insbesondere in Bezug auf die Anlage von Wildbienenflächen heraus.

 

Protokollnotiz:

 

Herr Romey verlässt die Sitzung.

 

Bürgermitglied Kiekenap fragt nach, ob auch noch eine Entschlammung des Portikusteiches vorgesehen ist. Dies wird durch Herrn Loose mit Hinweis auf die im Teich vermuteten Kampfmittel und der damit verbundenen exorbitanten Kosten verneint. Er gibt jedoch an, dass andere Möglichkeiten zur Revitalisierung geprüft werden.

 

Bürgermitglied Räder bittet um Mitteilung, ob im Rahmen eines anderen Programmes eine Entschlammung des Portikusteiches möglich sei. Herr Loose betont, dass es sich hierbei um Kampfmittel und nicht um Altlasten handele. Ihm sei kein Programm bekannt, dass eine Beseitigung von Kampfmitteln unterstütze.

 

Ausschussvorsitzender Ratsherr Jonas bittet um Einschätzung der Verwaltung, ob es eher sinnvoll sei, die Mahd von Blühwiesen im Frühjahr oder im Herbst durchzuführen. Herr Loose erläutert, dass es differenzierte Pflegekonzepte je nach Entwicklungsziel gehe. Unter Berücksichtigung des Insektenschutzes erfolge bei Blühstreifen eine Mahd nach dem Winter, während bei anderen Wiesen- und Blühflächen im Herbst gemäht werde, um dort eine artenreiche Entwicklung zu unterstützen.

 

Ausschussvorsitzender Ratsherr Jonas bittet um Beachtung der genetischen Vielfalt bei Neupflanzungen, dies soll auch für Weiden gelten. Zudem gibt er den Hinweis, dass gerade Obstbäume einen sehr hohen Pflegeaufwand haben und fragt nach, ob dieses im Stellenplan berücksichtigt wurde.

 

Herr Loose nimmt dazu Stellung und betont, dass bereits jetzt die Klonvermehrung vermieden wird und die Setzlinge von verschiedenen Betrieben beschafft werden. Bezüglich der Obstbäume gibt er an, dass gerade ein Obstbaumkataster aufgebaut wird. Einher mit der Neupflanzung von Obstbäumen geht auch immer ein Pflegekonzept mit externen Dienstleistern. Dadurch werden fachgerechte Pflegemaßnahmen gewährleistet.

 

Erläuterungen und Hinweise