Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

11.11.2022 - 4.1 Sachstands- und Evaluationsbericht der Hebammen...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Die Präsentation wird als Anlage beigefügt.

 

Herr Lehmann ist ab 15:15 Uhr anwesend.

 

Frau Jaschinski-Gaus fragt nach, wie viele registrierte Hebammen es in Braunschweig gibt. Weiter bittet sie darum, mitzuteilen, wie hoch der Bedarf sei, den Hebammenberuf zu erlernen. Sie bittet weiter mitzuteilen, ob es auch Migrantinnen gebe, die Hebamme werden wollen.

 

Frau Wolff teilt mit, dass Hebammen im Gesundheitsamt und im Verbund registriert seien. Es gebe ca. 80 bis 90 Hebammen in Braunschweig. Der Bedarf an Hebammen sei vermutlich höher. Da es in Braunschweig kein Hebammenstudium gebe, werde erwartet, dass es zu einem Einbruch der Anzahl an Hebammen in Braunschweig kommen werde, wenn der letzte Ausbildungsjahrgang abgeschlossen ist. Es gebe auch Migrantinnen, die als Hebamme arbeiten. Diese müssten ein Anerkennungsjahr absolvieren.

 

Frau Köhler fragt nach, warum es in Braunschweig kaum Hebammen gibt, die Hausgeburten durchführen und warum es kein Geburtshaus in Braunschweig gibt.

 

Frau Wolff teilt mit, dass sie nicht genau sagen könne, warum es kein Geburtshaus in Braunschweig gibt und nur wenige Hebammen Hausgeburten anbieten. Derzeit gebe es zwei Hebammen in Braunschweig, die Hausgeburten anbieten. Es sei ihr nicht bekannt, wie hoch die Nachfrage ist. Bei der Hebammenzentrale gebe es hierzu selten Anfragen. Einer der Gründe für das geringe Angebot an Hausgeburten seien aus ihrer Sicht die hohen Haftpflichtprämien.

 

Herr Dr. Piest fragt nach, ob es in Braunschweig auch männliche Hebammen gibt.

 

Frau Wolff antwortet, dass es in Braunschweig keine männlichen Hebammen gebe. In Deutschland insgesamt gebe es zwölf männliche Hebammen.

 

Frau Jalyschko merkt an, dass die Informationen über registrierte Hebammen auf der Internetseite nur begrenzt seien. Sie würde es begrüßen, wenn Biografien oder die Webseiten der Hebammen angegeben wären.

 

Frau Wolff begrüßt die Idee. Sie teilt mit, dass der Arbeitsaufwand für das Erstellen einer eigenen Website für einige Hebammen zu groß sei oder die Hebammen bewusst keine Angaben zu ihrer Persönlichkeit machen wollen würden.   

 

 

Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.

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Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.

 

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Anlagen zur Vorlage

Erläuterungen und Hinweise