Rat und Stadtbezirksräte
01.02.2023 - 12 Neubau Dreifach-Sporthalle an der IGS Sally-Per...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 12
- Zusätze:
- Verantwortlich: Herlitschke
- Gremium:
- Ausschuss für Planung und Hochbau
- Datum:
- Mi., 01.02.2023
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 0650 Referat Hochbau
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Stadtrat Herlitschke führt in die Vorlage der Verwaltung ein und erläutert die Gründe für die Kostenerhöhung.
Ratsherr Mehmeti bedauert den von der Verwaltung nicht entsprochenen Wunsch der Schule nach einer Kletterwand. Er gibt zu bedenken, dass mit der Realisierung einer Kletterwand auch Hallenzeiten generiert werden könnten.
Stadtrat Herlitschke erläutert im Allgemeinen die Entstehung eines Bauvorhabens bzw. Raumprogramms. In einer sog. Raumprogrammgruppe, die sich aus verschiedenen Fachbereichen der Verwaltung zusammensetzt, wird der von der Schule angemeldete Bedarf in eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gebracht. Nicht alle angemeldeten Bedarfe können in der Regel berücksichtigt werden. Das in der Gruppe beschlossene Raumprogramm wird an die Hochbauverwaltung zur Umsetzung übermittelt.
Herr Franke sagt eine Klärung der Frage zu, aus welchem Grund die Kletterwand nicht berücksichtigt werden konnte.
Ratsherr Mehmeti regt für die Zukunft an, den Faktor Wirtschaftlichkeit weiterzudenken. Belange, die räumliche Kapazitäten schaffen und dadurch Wirtschaftlichkeit generieren, sollten wohlwollender berücksichtigt werden. Aus seiner Sicht stellt die Verwaltung die Wirtschaftlichkeit zu sehr in den Vordergrund und vernachlässigt die langfristige Denkweise.
Stadtrat Herlitschke vollzieht die Kritik von Ratsherr Mehmeti nach, verdeutlich jedoch, dass die in der Projektenentwicklung der Bauvorhaben beteiligten Verwaltungsbereiche wie u.a. Schulverwaltung und Finanzverwaltung ihre Bedarfe einbringen. Aus Finanzierungsgründen können im Ergebnis nicht alle Wünsche realisiert werden. Er wirbt um Verständnis für diese auch für die Verwaltung nicht leichten Entscheidungen.
Ratsherr Jonas hebt hervor, dass die Interaktion von Schülerinnen und Schülern beim Klettern und die dadurch ausgelösten sozialen Prozesse zukunftsweisend sind wie bei kaum einer anderen Sportart. Aus Sicht von Ratsherr Jonas sollte gerade das Klettern gefördert werden.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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199,9 kB
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