Rat und Stadtbezirksräte
14.09.2022 - 8.3 Freiflächenphotovoltaikanlagen in Braunschweig ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8.3
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Gremium:
- Ausschuss für Planung und Hochbau
- Datum:
- Mi., 14.09.2022
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:07
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 61 Fachbereich Stadtplanung und Geoinformation
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Stadtbaurat Leuer erläutert die Mitteilung der Verwaltung.
Protokollnotiz: Ratsfrau Johannes verlässt um 16:36 Uhr die Sitzung.
Protokollnotiz: Ratsfrau Johannes nimmt ab 16:38 Uhr wieder an der Sitzung teil.
Ratsherr Kühn begrüßt grundsätzlich die angekündigte Prüfung einer Nutzbarkeit der Rieselfelder für Freiflächensolaranlagen. Er regt eine Einbeziehung der Unteren Naturschutzbehörde und des Johann Heinrich von Thünen-Instituts hinsichtlich der Betrachtung naturschutzfachlicher Besonderheiten in diesem Bereich an.
Auf Nachfrage von Ratsherr Kühn bestätigt Stadtbaurat Leuer die von der Verwaltung selbst vorzunehmende gesamtstädtische Bewertung aller Standortalternativen und die Übernahme eines gesamtstädtischen Konzeptes in den neuen Flächennutzungsplan (FNP). Die Erstellung des FNP wird allerdings noch Zeit in Anspruch nehmen. Für ihn ist es deshalb bedeutend, Projekte auf Grundlage des jetzigen FNP sowie mit Änderung des FNP unabhängig voneinander voranzutreiben.
Auf Nachfrage von Ratsherr Tegethoff zu einer möglichen Verwendung von Agri-Photovoltaik (Agri-PV) erklärt Stadtbaurat Leuer, dass diese eine andere Nutzung vorsehen und deshalb aus seiner Sicht nicht mit einer gleichzeitigen Nutzung als Rieselfeld vergleichbar sind. Er geht zudem von einer deutlich schwerer erreichbaren Wirtschaftlichkeit aus als bei den an den Rieselfeldern vorgesehenen Freiflächensolaranlagen.
Zur Frage von Ratsherr Dr. Piest, wer die PV-Anlagen errichten wird, erklärt Stadtbaurat Leuer, dass diese Frage noch nicht beantwortet werden kann und Lösungen mit den Beteiligten abzustimmen sind. Zum ebenfalls nachgefragten Kataster kann aktuell noch keine Prognose abgegeben werden, da dieses in Abhängigkeit mit dem FNP steht.
Ratsfrau Kluth bittet um Benennung eines Zeithorizonts für das Standortkataster.
Stadtbaurat Leuer erklärt hierzu, dass die Erstellung des Katasters zwingend im Zusammenhang mit der FNP-Änderung steht und dieses Änderungsverfahren etwa zwei Jahre dauern wird. Er hebt deshalb in diesem Zusammenhang nochmals die Bedeutung hervor, Projekte auf Grundlage des heutigen FNP zu beginnen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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7,1 MB
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