Rat und Stadtbezirksräte
23.02.2023 - 4.2.1 Jahresplanung 2023 Koordinationsstelle LSBTI*
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2.1
- Datum:
- Do., 23.02.2023
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Die Präsentation ist als Anlage beigefügt.
Die Vorstellung erfolgt durch Frau Walther vom Sozialreferat.
Herr Wendt fragt nach, ob die Verwaltung in den Wohnstandorten vor Ort aufklären würde. Weiterhin fragt er, ob es Informationen für Sportvereine gäbe, wie man bspw. mit der WC-Situation in den Sportanlagen umgehen könne.
Frau Walther antwortet, dass man die Aufklärungsarbeit in den Wohnstandorten aktuell verstärkt angestoßen habe. Gemeinsam mit Frau Parchem und Herrn Grieshaber sowie allen Sozialarbeiteren der Geflüchtetenstandorte habe sie letzte Woche zusammengesessen, um das Thema verstärkt voranzubringen. Es sei jedenfall unumstritten, dass es in den Wohnstandorten LSBTI* zugehörige Menschen gebe.
Zum Thema Sportvereine sei ihr nicht bekannt, dass es bislang eine Form von Sensibilisierung gibt.
Es gebe den Schwul lesbischer Sportverein Braunschweig e.V., der besonders sensibel ist.
Herr Parusewski erwähnt das Queer Refugee Projekt. Vor Corona habe man Kontakte zu Menschen in Wohnstandorten gehabt. Man würde eng mit der LSBTI*-Koordinatorin zusammenarbeiten und auch in Einzelfällen immer nach Unterstützungsmöglichkeiten suchen. Er möchte sich an dieser Stelle für die gute Zusammenarbeit in dem Bereich bedanken.
Herr Parusewski stellt eine Frage zu der Braunschweigerischen Partnerstadt Gqeberha. Er weist darauf hin, dass zwischen dem Land Niedersachen und der Provinz Eastern Cape seit 25 Jahren eine Partnerschaft besteht. Seit 2014 beinhalte diese Partnerschaft auch den Austausch im Bereich Soziales und Gesundheit. Seit diesem Zeitpunkt gebe es u.a. auch einen Austausch zwischen der AIDS-Hilfe Niedersachsen und dem Eastern Cape AIDS Council. Herr Parusewski sei selbst vier Mal vor Ort in Afrike gewesen und habe feststellen können, dass das Kennenlernen der sozialen Projekte vor Ort eine große Bereicherung für die Projekte in Braunschweig sei. Die Herausforderungen in Eastern Cape seien andere als die in Braunschweig. Insbesondere ginge es um Bereiche wie Sexarbeit, Drogenhilfe und HIV-Tote.
Seine Frage sei nun, ob der Fachbereich 50 bei der Ausgestaltung der Städtepartnerschaft in Gqeberha miteinbezogen wird.
Herr Klockgether sagt, dass sich der Fachbereich 50 vermehrt um Partnerschaften mit der Ukraine gekümmert. Bisher habe man mit der Städtepartnerschaft zu Gqeberha nichts zu tun gehabt. Dies läge ggf. aber auch an der Struktur, dass sich der Fachbereich zu 95 % mit Pflichtaufgaben, welche auf Landes- oder Bundesrecht basieren, beschäftige.
Es gibt keine weiteren Wortmeldungen.
