Rat und Stadtbezirksräte
20.04.2023 - 5.1.1 Weiterentwicklung der Hilfsangebote für an Deme...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Albinus
- Datum:
- Do., 20.04.2023
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 0500 Sozialreferat
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Wolnik weist darauf hin, dass Krankenhäuser ab 01.06.2023 gesetzliche verpflichtet sind, einen Demenzbeauftragten vorzuhalten. Sie teilt mit, dass der ärztliche Direktor des Städtischen Klinikums hierzu gerne in einer künftigen Sitzung des Ausschuss für Soziales und Gesundheit berichten würde.
Frau Jaschinski-Gaus teilt mit, dass es interessant sei, ob ein Demenzbeauftragter geplant sei. Sie betrachte dies als sinnvoll, wenn keine Ambulanz vorgehalten werden könne.
Frau von Knobelsdorff verliest eine Erklärung des Seniorenrats. Diese wird als Anlage dem Protokoll beigefügt.
Herr Winckler bittet um eine Erläuterung bezüglich der vom Seniorenrat angesprochenen Problematik bezüglich der Diagnostik von Demenz. Ihm sei vor allem die Problematik bei der Versorgung bekannt.
Frau von Knobelsdorff teilt mit, dass es für die Versorgung von Demenzkranken eine Zunahme an Tagespflegeeinrichtungen mit entsprechender Spezialisierung gebe. Vorbedingung für die Pflege sei jedoch die Diagnose. Ohne diese könnten die Menschen auch nicht die erforderliche Pflegegradeinstufung und erforderliche Behandlungen erhalten. Die Wartezeit bei entsprechenden Fachärzten sei sehr lang.
Frau Ihbe schlägt vor, diese Problematik für eine der nächsten Sitzungen auf der Tagesordnung vorzusehen. Vorzugsweise dann, wenn ein Demenzbeauftragter bereits berufen sei und hierzu berichten könne.
Frau Wolnik teilt diesbezüglich mit, dass das Klinikum einen Demenzbeauftragten suche und dieser zum 1. Juli 2023 verpflichtet werden solle.
Herr Klockgether weist darauf hin, dass die Einrichtung einer Demenzdiagnostik vornehmlich Aufgabe des Klinikums sei. Er sieht es als sinnvoll an, den Demenzbeauftragten erst in einer späteren Sitzung (im zweiten Halbjahr) einzuladen, damit dieser über erste Erfahrungen berichten könne.
Frau von Knobelsdorff betont, dass das Thema Demenzdiagnostik wichtig sei und die Diagnostik nicht durch ein Ehrenamt ersetzt werden könne.
Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.
Frau Köhler bittet die Verwaltung, in der nächsten Sitzung zu den Ergebnissen der Pflegekonferenz zu berichten. Ferner weist sie darauf hin, dass die diesbezüglichen Informationen auf der Internetseite aktualisiert werden müssten.
Herr Winckler ist abwesend ab 16:24 Uhr.
Frau Ihbe bittet um einen kurzen Sachstand zur Einrichtung der Rosenstraße 76.
Frau Adam berichtet, dass zwei Teilzeitkräfte eingestellt worden seien. Schwierig bleibe aber die Suche nach einer geeigneten Immobilie. Die Kriterien könnten dem Protokoll beigefügt werden. Neben der Immobiliensuche sei man mit der Ausarbeitung eines interaktiven Ausstellungskonzepts und einer intensiven Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit befasst. Kontakte zu verschiedenen Schulen seien hergestellt worden.
Herr Wendt fragt, wie groß die gesuchte Immobilie sein müsse.
Frau Adam teilt mit, dass 120-200 qm erforderlich seien. Ein Wohngebäude könne aus Brandschutzgründen nicht genutzt werden.
Frau von Knobelsdorff bittet die Verwaltung zur nächsten Sitzung um einen Bericht zum Fachtag „präventiven Hausbesuche" in Hameln.
Herr Haf teilt mit, dass die Landesförderung des Projekt „präventive Hausbesuche" zum Ende des Jahres auslaufe. Es sei geplant über das Projekt zu berichten.
Frau Ihbe schließt die Sitzung um 16:30 Uhr.
