Rat und Stadtbezirksräte
01.06.2023 - 3.5 Bericht zu den Ergebnissen der Braunschweiger P...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.5
- Zusätze:
- Verantwortlich: Dr. Rentzsch
- Datum:
- Do., 01.06.2023
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 0500 Sozialreferat
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Herr Schubert sagt zu, dass über die Ergebnisse aus den einzelnen Arbeitsgemeinschaften im Ausschuss für Soziales und Gesundheit berichtet werde.
Frau Mundlos bittet darum, dass die Unterlagen der Pflegekonferenz den Mitgliedern des Ausschuss für Soziales und Gesundheit zur Verfügung gestellt werden. Insbesondere bittet sie um die Unterlagen zum zentralen Vortrag, zu den Beiträgen des Sozialreferates sowie die Präsentation zum Konzeptentwurf „Kooperation und Serviceportal“ und die Vereinbarung „Faire Personalwerbung“. Frau Mundlos bittet mitzuteilen, wie mit der Fachkräftequote umgegangen werden soll und wie die Mitarbeiterquote in den Heimen sei.
Herr Schubert antwortet, dass die Heimbetreiber und -träger aufgrund des Fachkräftemangels das Interesse hätten, die Quoten zu senken. Es handele sich bei der Fachkräftequote um eine Regelung nach Bundesgesetz. Die Stadt Braunschweig sei in Gesprächen um im Rahmen des Gesetzes kurzfristige Lösungen zu finden. Diese Anpassungen seien nur in einem sehr begrenzten Rahmen möglich. Die Quote werde auf Bundesebene neu diskutiert. Informationen hierzu seien im Juli zu erwarten. Der neue Beruf „Pflegeassistenz“ sei in der Entwicklung.
Herr Baumgart erläutert, dass eine Senkung der Fachkräftequote derzeit aus der Not heraus sinnvoll sei, um die notwendige Betreuung sicherstellen zu können. Er bittet darum die Pflegekonferenz regelmäßig durchzuführen.
Frau von Knobelsdorff bittet darum den Seniorenrat zukünftig zu Pflegekonferenzen einzuladen. Sie verweist auf ein Positionspapier der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Das Positionspapier wird als Anlage beigefügt.
Frau Ihbe schlägt vor, eine Arbeitsgruppe zur Diskussion des Positionspapiers zu bilden und die Ergebnisse in die Planungen aufzunehmen.
Herr Winckler fragt nach, ob bei der Pflegekonferenz thematisiert wurde, dass Arbeitskräfte aufgrund der Arbeitsbedingungen in andere Sektoren abwandern oder in Teilzeit wechseln. Er fragt nach, ob genug getan werde, um den Druck auf die Arbeitskräfte in der Pflege zu minimieren.
Herr Schubert antwortet, dass die Arbeitsbedingungen in einer der ersten Konferenzen thematisiert worden sei. Es bleibe ein wichtiges Thema. Bei der letzten Pflegekonferenz sei das Hauptthema jedoch der Fachkräftemangel gewesen.
Frau Kleinekathöfer fragt nach, ob eine niedrigschwellige Form der Ausbildung (z. B. Alltagsbegleiter, Pflegehelfer) eine Hilfe darstellen könnte.
Herr Schubert teilt mit, dass dies bei der Pflegekonferenz nicht thematisiert worden sei. Er sagt zu, den Vorschlag mitzunehmen.
Herr Baumgart weist auf die Bedeutung von ausländischen Pflegekräften hin. Diesbezüglich könne die Kommune bezogen auf den Wohnraum und die Integrationsarbeit tätig werden.
Herr Schubert berichtet dass es von der Nibelungen-Wohnbau-GmbH bereits eine positive Rückmeldung gebe, dass ab sofort Plätze zur Unterbringung von Schülerinnen und Schülern und ausländischen Fachkräfte zur Verfügung stehen würden.
Frau Ihbe bittet zu gegebener Zeit um weitere Informationen.
Herr Wendt und Herr Böttcher sind ab 16:05 Uhr abwesend.
Anlagen
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