Rat und Stadtbezirksräte
06.09.2023 - 5.5 Arbeitsstand - Entwicklung eines Veloroutennetz...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.5
- Zusätze:
- Verantwortlich: Leuer
- Datum:
- Mi., 06.09.2023
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Frau Niemann erläutert die Mitteilung 23-20958.
Ratsherr Dr. Plinke formuliert seine Erwartung an die Verwaltung, dass über das Veloroutennetz alle Stadtteile an die Innenstadt angebunden werden.
Bürgermitglied Dr. Schröter kritisiert die fehlende Anbindung an die Übergabepunkte aus dem regionalen Netz.
Herr Wiegel verweist hierzu auf das Ziel des Mobilitätsentwicklungsplans (MEP) zur Erstellung eines Hauptroutennetzes auf Grundlage der innerstädtischen Bedarfe. Da unklar ist, ob die angrenzenden Kommunen einen Veloroutenstandard weiterführen, wurden die Übergabepunkte nicht mit einer Veloroute angeschlossen. Hier sind Abstimmungen mit den Kommunen erforderlich.
Für Ratsfrau Jalyschko sind einzelne Abweichungen von den Vorschlägen der Verbände nicht nachvollziehbar. Für ausgewählte Fälle bittet sie in einem folgenden Bericht zum Arbeitsstand für Abweichungen eine Begründung anzuführen. Als Bespiel nennt sie die von den Verbänden vorgeschlagene Route über das Ringgleis.
Stadtbaurat Leuer betont, dass das Ringgleis grundsätzlich jedem Radfahrenden zur Nutzung zur Verfügung steht. Er vertritt jedoch die Auffassung, das Ringgleis nicht als Veloroute auszuweisen und unterstreicht in diesem Kontext auch die Nutzung des Ringgleises durch Zufußgehende.
Bürgermitglied Dr. Wendeburg kritisiert die fehlenden Verbindungen zwischen und zu einzelnen Ortsteilen.
Stadtbaurat Leuer hebt die Priorität hervor, beim Veloroutennetz zunächst die wichtigsten Routen auszuarbeiten. Eine Vernetzung zwischen den Ortsteilen muss möglich sein, allerdings handelt es sich hier um Radwege, die überwiegend nicht die Nutzendenzahlen aufweisen, wie dies auf den Velorouten der Fall ist. Einzelne Ortsteile sind aktuell noch nicht aufgeführt, weil sie nicht über die Kapazitäten wie beispielsweise Rautheim/Lindenberg oder Gliesmarode/Volkmarode verfügen.
Auf Anregung von Bürgermitglied Dr. Schröter, die Radwege-Verbindungen zwischen den Ortsteilen künftig entsprechend zu kennzeichnen, sagt Stadtbaurat Leuer zu, bei einer künftigen Mitteilung zum Arbeitsstand des Veloroutennetzes das bestehende Radwegnetz für eine parallele Betrachtung zur Verfügung zu stellen.
Die Aussagen im Ziele- und Maßnahmenkatalog „Radverkehr in Braunschweig“ interpretiert Ratsherr Tegethoff dahingehend, dass in das radiale Veloroutennetz alle Stadtteile integriert sein sollten. Auf seine Nachfrage versichert Herr Wiegel zunächst die hohe Priorität, die das Veloroutennetz für die Verwaltung besitzt. Die Aussage in der Mitteilung zur Orientierung am Tiefbauprogramm bedeutet nicht, dass die Verwaltung „stückchenweise“ bauen, sondern erforderliche Sanierungsmaßnahmen im Kontext der Velorouten betrachten wird.
Ratsfrau Kluth bittet die Verwaltung, zur Verdeutlichung auch diejenigen Routen als in Prüfung befindlichen Veloroutenkorridor darzustellen, die perspektivisch aufgenommen werden sollen. Aus dem Workshop MEP informiert sie über den Wunsch, die Anknüpfungspunkte Regionales Radverkehrsnetz ergänzend aufzunehmen.
Auf Nachfrage von Ratsfrau Kluth stellt Stadtbaurat Leuer in Aussicht, noch in diesem Jahr einen Entwurf der Velorouten Wallring diesem Ausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
|---|---|---|---|---|---|
|
1
|
(wie Dokument)
|
3,7 MB
|
