Rat und Stadtbezirksräte
01.11.2023 - 2.1 Sachstand Studie "Festivalgelände" (Vortrag)
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.1
- Gremium:
- Ausschuss für Planung und Hochbau
- Datum:
- Mi., 01.11.2023
- Status:
- gemischt (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:04
- Anlass:
- Sitzung
- Beschluss:
- zur Kenntnis genommen
Wortprotokoll
Stadtbaurat Leuer führt in den Sachstand zur Standortsuche „Festivalgelände“ ein.
Herr Dirks stellt den Sachstand anhand einer Präsentation vor.
Protokollnotiz: Ratsherr Stühmeier nimmt ab 15:23 Uhr an der Sitzung teil.
Aus Sicht von Ratsfrau Jalyschko wurde die Auswahl der Standorte nachvollziehbar dargestellt. Hinsichtlich des Standortes Kennelbad hebt sie die Bedeutung für Freizeit- und Erholung hervor. Die Nutzung als Festivalgelände mit 5.000 Besucherinnen und Besuchern ohne Einschränkung für den Freizeitbetrieb zu gewährleisten sieht sie kritisch.
Herr Dirks bestätigt, dass beim Standort Kennelbad die größten Nutzungskonflikte bestehen. Der Standort bedarf daher im Falle einer schalltechnischen Realisierungsmöglichkeit einer genauen Betrachtung. Ziel ist es, einen Standort mit einer Genehmigungsmöglichkeit über 18 Tage hinaus zu erhalten.
Herr Dirks bestätigt auf Nachfrage von Ratsfrau Mundlos, dass die Anzahl von 18 Veranstaltungen für einen wirtschaftlichen Betrieb des Festivalgeländes zu gering ist.
Ratsherr Stühmeier bittet um Auskunft, welche weiteren, nicht städtischen Standorte für ein Festivalgelände in Frage kommen, zu standortbezogenen etwaigen Kostendifferenzen und zur weiteren Zeitschiene.
Hinsichtlich der nachgefragten Kosten verweist Herr Dirks auf die seitens der Kulturverwaltung genannte Grobschätzung von 1 - 2 Mio. Euro. Eine standortbezogene Untersuchung liegt noch nicht vor. Als nächsten dringenden Bearbeitungsschritt kündigt er die schalltechnische Machbarkeitsuntersuchung an. In den nächsten zwei bis drei Monaten werden die Ergebnisse zu den schalltechnischen Gutachten erwartet. Diese müssen zunächst vor weiteren Bearbeitungsschritten abgewartet werden. Andere Standorte als die genannten erweisen sich aufgrund der genannten Ausschlusskriterien als schwierig realisierbar.
Auf Nachfrage von Bürgermitglied Becker erläutert Herr Dirks, dass die Zuschauerkapazität für 5.000 Personen in Form von Stehplätzen geplant wird.
Herr Dirks informiert, dass es im Austausch mit der Kulturverwaltung als vorteilhaft angesehen wurde, wenn die Stadtverwaltung als Grundstückseigentümerin über die Betreiberschaft und das Kulturprogramm mitentscheiden kann.
