Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Auszug

25.01.2024 - 3.2 Vorstellung des Entwurfes eines Atelierhauses i...

Beschluss:
zur Kenntnis genommen
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Wortprotokoll

Herr Terschüren (1. Vorstand der WRG Studios e.V.) zeigt die Präsentation „Brunswick Art District Braunschweig als Zentrum der zeitgenössischen Kunst in Niedersachsen". Die Präsentation ist dem Protokoll beigefügt.

 

Ratsherr Böttcher fragt, ob es schon konkrete Vorstellungen zu nutzbaren Objekten, z.B. zu Leerstandsobjekten, gebe. Herr Terschüren verneint dies.

 

Ratsherr Glogowski lobt den Namen des Projektes und die Idee. Braunschweiger Künstlerinnen und Künstler benötigten eine Lebensgrundlage. Bisher bilde man diese in Braunschweig aus, ernähre sie jedoch nicht.

 

Ratsherr Winckler fragt, ob die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) als Netzwerk und „Dritter Ort" diene. Herr Terschüren erwidert, für die HBK könne er das nicht beurteilen, jedoch vermissten Braunschweiger Künstlerinnen und Künstler einen „Dritten Ort" in der Stadt.

 

Ratsfrau Glogowski-Merten befindet die vorgetragenen Ideen als beeindruckend. Sie fragt, ob die WRG Studios e.V. sich am Braunschweiger Kulturrat beteiligten, und ob das Netzwerk für Braunschweiger Künstlerinnen und Künstler auch über die Stadt hinaus geknüpft werden solle.

Herr Terschüren erwidert, Frau Pester (2. Vorstand der WRG Studios e.V.) und Herr Laib (Mitbegründer des Atelierhauses WRG Studios) habe an der Veranstaltung zur Vorstandswahl des Braunschweiger Kulturrates am 22. Januar 2024 teilgenommen, sich jedoch nicht zur Wahl gestellt. Er antwortet weiter, ein Austausch bzw. eine Kooperation mit anderen Städten sei geplant. Herr Laib stimmt Ratsfrau Glogowski-Merten zu, die Bildenden Künste seien häufig schlecht vertreten und vernetzt; man verstehe daher das geplante Atelierhaus auch als Ort für Lobbyarbeit.

 

Ratsherr Flake sieht eine Übereinstimmung der vorgestellten Pläne zu einem Atelierhaus und dem durch die Stadt erarbeiteten Atelierförderprogramm. 

 

Herr Eckhardt erkennt Parallelen zur Vorgeschichte des „Hauses der Musik". Er fragt, wie sich die Finanzierung des geplanten Atelierhauses gestalten solle. Herr Terschüren antwortet, man finanziere sich aktuell aus Mitgliederbeiträgen und beziehe die Förderung im Rahmen des städtischen Atelierförderprogrammes.

 

Ratsfrau Schütze möchte wissen, wie die WRG Studios e.V. die Rolle der Stadtverwaltung beurteilten. Herr Terschüren antwortet, alleine könne der Verein ein großes Objekt nicht stemmen; bisher fuße alles auf privatem bzw. ehrenamtlichem Engagement. Die Umsetzung, Trägerschaft und Finanzierung des geplanten Atelierhauses sei noch nicht geklärt. Es sei jedoch nicht zu erwarten, dass dieses sich rein „marktwirtschaftlich" tragen werde könne, man benötige perspektivisch Unterstützung.

 

Herr Körber kommentiert, er teile die angeführten Sorgen zur Bildenden Kunstszene in Braunschweig. Er befindet die Projektidee als hilfreich für die ansässige Kunstszene.

 

Frau Prof. Dr. Hesse (Dez. IV) sagt zu, die Verwaltung werde die Option einer Konzeptionsförderung für das geplante Atelierhaus untersuchen.

 

Ratsherr Knurr weist darauf hin, die Abkürzung des geplanten Namens „Brunswick Art District" (BAD) sei nachteilig. Herr Terschüren nimmt die Anregung auf.

 

Es bestehen keine weiteren Nachfragen.

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Die Mitteilung wird zur Kenntnis genommen.

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Anlagen

Erläuterungen und Hinweise