Rat und Stadtbezirksräte
29.08.2023 - 3.2.1 Gelbes Epoxidharz am Ringgleis; Einstellung der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.2.1
- Zusätze:
- Verantwortlich: Herlitschke
- Datum:
- Di., 29.08.2023
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 19:00
- Anlass:
- Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 68 Fachbereich Umwelt
Wortprotokoll
Die Verwaltung hat zu dieser Mitteilung im Vorfeld ergänzende Informationen übersandt:
„Bisher wurden nur die zwei Probeabschnitte gereinigt, jeweils auf 10 Metern Länge. Die Abschnitte befinden sich einmal zwischen Madamenweg und Pippelweg und zwischen Triftweg und Hildesheimer Straße.
Die Reinigung erfolgte im Juni dieses Jahres durch die Firma „Die Steinreiniger Niedersachsen“. Gereinigt wurde mittels eines Hochdruckreinigers. Die Kosten betrugen 400 Euro.
Eine flächige Gelbfärbung ist vorhanden, allerdings wird diese durch Abrieb und andere umweltbedingte Verschmutzungen von einem Grauschleier überzogen. Die beigefügten Bilder zeigen die Flächen nach der Reinigung, wodurch ersichtlich ist, dass die Gelbfärbung noch vorhanden ist und nicht abgetragen wurde.“
Aus Sicht von Frau Grumbach-Raasch ist eine Verbreiterung am Westbahnhof dringend nötig, da die beiden Fahrspuren zu schmal sind. In der Videokonferenz des AK Ringgleis erläuterte Herr Lehrmann dass die beiden Spuren mit gelben Klinker an gepflastert werden sollen – wobei das gelbe Farbkonzept deutlich wird.
Herr Rau sieht es nicht als sinnvoll an, wenn ein Material gewählt wird, welches ständige Reinigungen erforderlich macht. Er macht deutlich, dass der gesamte Bezirksrat von Anfang an gegen die Epoxidharz Belegung gestimmt hat.
Insbesondere Herr Glaser merkt an, dass die Verwaltung in der Videokonferenz des AK Ringgleis mitgeteilt habe, dass Epoxidharz nicht ideal sei. Er sei daher über die Antwort der Verwaltung verwundert. Er weist auf die hohen Reinigungskosten von hochgerechnet ca. 200.000 Euro für das gesamte Ringgleis hin, die „sehenden Auges“ in Kauf genommen werden.
Der gesamte Bezirksrat macht deutlich, dass er diese Maßnahme nicht wünscht ist.
