Rat und Stadtbezirksräte
15.03.2024 - 8 Anfragen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 8
- Sitzung:
-
Sitzung des Sportausschusses
- Gremium:
- Sportausschuss
- Datum:
- Fr., 15.03.2024
- Status:
- öffentlich (Sitzung abgeschlossen)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- Sitzung
Wortprotokoll
Ausschussvorsitzender RH Graffstedt stellt eine mündliche Nachfrage bzgl. der Berichterstattung der Neuen Braunschweiger vom 2. März 2024 „Sportvereine boomen wie nie, Sport als Auszeit für Multikrisen“, über den Anstieg von Mitgliedern in Sportvereinen. Im Artikel ist u.a. eine Aussage einer Funktionärin des Stadtsportbundes zu Sporthallen zitiert, wonach der Sanierungsstau, die Schließung von Sporthallen in der Ferienzeit und die schwerfällige Koordination die Lage nicht leichter machen würde.
Ausschussvorsitzender RH Graffstedt möchte daher von der Verwaltung erfahren, wie sie den Sanierungsstau und die zeitweilige Schließung städtischer Sporthallen während der Ferienzeit bewertet.
Stadtrat Herlitschke erläutert, dass mit dem Beschluss zum Neubau von acht Hallen und weiteren drei Hallen in Planung die zukünftigen Bedarfe an Sporthallen angemessen abgedeckt werden. Bezüglich der Hallenbelegung betont er, dass Kontrollen wiederholt ergaben, dass Hallenzeiten reserviert wurden, die letztendlich nicht genutzt oder anderweitig belegt wurden, wodurch zusätzlicher Verwaltungsaufwand entsteht.
Herr Schlieckmann betont, dass er nach der Veröffentlichung des oben genannten Artikels auf Nachfrage gegenüber der Verwaltung klargestellt hat, dass die zitierte Aussage nicht die Position des Vorstandes des SSB widerspiegelt, sondern eine Einzelmeinung darstellt. Er führt weiter aus, dass die Tendenz der Mitgliederzahlen in den Vereinen weiterhin steigend sei. Aus diesem Grund bestehe weiterhin die Herausforderung knappe Hallenzeiten zielgerichtet zu verteilen.
Ausschussvorsitzender RH Graffstedt stellt fest, dass bis zur Fertigstellung der Hallen die Anzahl der Sportlerinnen und Sportler deutlich höher sein wird als zu den Zeiten, als die Hallenbedarfe erhoben wurden. Es scheine, dass die Hallenbedarfe abgedeckt werden könnten, doch er gibt zu bedenken, dass auch unvorhergesehene Hallenschließungen jederzeit erfolgen können.
Herr Rudolf informiert, dass zukünftig ebenso das Vienna House zusätzlich zur Entlastung beitragen wird. Er fügt hinzu, dass bereits seit zwei Jahren in den Ferienzeiten die Hallen für Bedarfe geöffnet werden. Bisher habe das Belegungsmanagement zudem immer zeitnah reagiert und keine wesentlichen negativen Rückmeldungen oder Beschwerden erhalten.
